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Rostock Veranstalter zufrieden mit Ostermarsch in Rostock
Mecklenburg Rostock Veranstalter zufrieden mit Ostermarsch in Rostock
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18:21 01.04.2018
Rostock Rund 120 Teilnehmer kamen am Sonnabend zum Friedensmarsch nach Rostock. Quelle: Dietmar Lilienthal
Rostock

In den Händen tragen sie Fahnen und selbst gemachte Transparente: Darauf Slogans wie „Keine Waffen nirgendwo“, „Kriege sind Scheiße“ und „Freiheit für Palästina und Kurdistan“. Rund 120 Männer, Frauen und Kinder sind am Sonnabend in Rostock auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Krieg und Rüstungsexporte zu setzen. „Wir bewerten den Ostermarsch als Erfolg“, sagt Cornelia Mannewitz vom Rostocker Friedensbündnis. „Es waren mehr Menschen da, als wir uns erhofft haben“, sagt auch Eva-Maria Kröger von den Linken.

Gemeinsam sind die Demonstranten vom Matrosendenkmal über Werftdreieck und Volkstheater bis hin zum Doberaner Platz gezogen. Die Stationen des Ostermarsches waren mit Ereignissen der Novemberrevolution 1918 in Rostock verbunden. Die Novemberrevolution beendete den Ersten Weltkrieg.

Doch die Themen sind vielseitig bei der anderthalbstündigen Veranstaltung. Es ging um die Befreiung Rostocks am 1. Mai 1945 durch die Rote Armee, die Produktion von Patrouillenbooten für Saudi-Arabien auf der Wolgaster Peene-Werft, die türkische Invasion in Nordsyrien, die Laage in Afrin und deutsche Waffenlieferungen. „Seit dem Krieg gab es noch nie so viele Rüstungsexporte in Deutschland wie in den vergangenen Jahren“, sagt Eva-Maria Kröger. Das Problem würde hier auch vor der Haustür liegen „Rostock und die Region haben durch das Marinekommando, das geplante Nato-Hauptquartier und die neue Waffenschule für Kampfflugzeuge in Laage großen Anteil an den heutigen Kriegen“, ergänzt Cornelia Mannewitz. Die Demonstration verlief friedlich.

Hegermann Johanna

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