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Verband: Keine Entspannung beim Streit um Traditionsschiffe

Rostock Verband: Keine Entspannung beim Streit um Traditionsschiffe

Debatte um Sicherheit kocht erneut hoch.

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Das Tradi ist wie das Meeresmuseum Stralsund und das Armeemuseum in Dresden ein Spezialmuseum. Ein Pfund, mit dem Rostock wuchern kann.

Quelle: Hartmut Klonowski

Rostock. Zu Beginn der diesjährigen Hauptsaison auf Nord- und Ostsee sieht der Dachverband der deutschen Traditionsschiffe keine Entspannung in wesentlichen Fragen der geplanten und umstrittenen Sicherheitsverordnung. Der Entwurf des Bundesverkehrsministeriums, der teure Umbauten und strenge Anforderungen an die Seediensttauglichkeit oder medizinische Ausbildung der Besatzungen festlegt, liege derzeit in Brüssel, sagt Verbands-Vizechef Nikolaus Kern. „Mit diesem Entwurf können wir nicht leben“, erklärt er. Mit der Verordnung sollen bauliche Beschaffenheit, Brandschutz und Ausrüstung sowie Qualifikationen der Crews strenger geregelt werden. Bei der Einlaufparade zum Hamburger Hafengeburtstag am Freitag haben mehrere Traditionssegelschiffe mit gehissten Transparenten auf die unsichere Zukunft aufmerksam gemacht.

 

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte vor kurzem gesagt, dass ihm sehr am Erhalt der Traditionsschifffahrt gelegen sei. Die Schiffe sollten das Bild der Häfen weiter prägen. Allerdings müssten bei der Personenbeförderung ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet sein. Für den 23. Mai sind in Berlin weitere Gespräche mit Schiffseignern, Verbänden und Vereinen vorgesehen. Dort könne auch über eine finanzielle Förderung der Traditionsschifffahrt gesprochen werden.

OZ

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