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Rostock Verdacht der Schleusung im Seehafen
Mecklenburg Rostock Verdacht der Schleusung im Seehafen
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00:00 05.12.2017
Seehafen

Wegen des Verdachts der Schleusung hat die Bundespolizei in Rostock ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auslöser dafür war ein 18-jähriger Syrer, der am Freitag auf einer Fährüberfahrt von Rostock nach Schweden ohne gültigen Reisepass unterwegs war. Wie die Bundespolizei gestern mitteilte, wurde man auf ihn beim Check-In aufmerksam, weil er einen auf eine russische Frau ausgestellten Pass mit für ungültig erklärten Schengen-Visum verwendete. Die Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der 18-jährige Syrer bereits am Flughafen Düsseldorf festgestellt sowie angezeigt wurde. Er hätte sich zur Erstaufnahmeeinrichtung in Essen begeben müssen. Doch er reiste mit dem Zug nach Rostock. Weiter wurde bekannt, dass der Syrer von einer aus Griechenland agierenden Organisation vom Irak nach Schweden geschleust werden sollte und hierfür bereits 15000 Euro gezahlt habe. Das Verfahren dauert an.

In der vergangenen Woche stellten die Beamten 14 weitere Personen verschiedenster Nationalitäten im Seehafen fest, die hier unerlaubt eingereist sind. In allen Fällen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

OZ

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