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Verdi-Quartett begeistert die Zuhörer

SANITZ Verdi-Quartett begeistert die Zuhörer

Nach fünf Jahren und einem Tag gastierte das Verdi-Quartett zum zweiten Mal in der „Obstblüte“.

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Das Verdi-Quartett: Susanne Rabenschlag, Matthias Ellinger, Karin Wolf (v.l.) und Zoltan Paulich (sitzend).

Quelle: Jürgen Falkenberg

Sanitz. Nach fünf Jahren und einem Tag gastierte das Verdi-Quartett zum zweiten Mal in der „Obstblüte“. Dem Verein „Stunde der Musik — Freundeskreis Friedrich von Flotow“ gelang es, die vier Kammermusiker zum Konzert nach Sanitz zu holen. Weltweit sind Susann Rabenschlag (Violine), Matthias Ellinger (Violine), Karin Wolf (Bratsche) und Zoltan Paulich (Cello) präsent. „Die nächste große Tournee führt uns in die USA und erstmalig nach China“, sagt Susanne Rabenschlag, 1985 Begründerin des Quartetts.

Schon mit Mozarts Streichquartett D-Dur KV 499 gelang es den Musikern, ihre eigene Begeisterung aufs Publikum zu übertragen. So kam das Adagio fast schmeichelnd, dann mit kräftigen Akzenten daher.

Das Molto allegro wurde zum Sturm auf die Saiten. Schon hier zeigte sich die Homogenität des Zusammenspiels. Dimitri Schostakowitschs Streichquartett Nr. 8 c-moll op. 110 mit seinem schwermütigen Auftakt steigerte sich bis zum musikalischen Inferno in den Largos. Der Komponist hatte bei seinem meistgespielten Quartett Bilder des zerstörten Dresden vor Augen. Robert Schumanns Streichquartett Nr. 3 A-Dur op 41/3, 1842 rundete den Abend ab. Reicher Beifall lohnte die Künstler, die zur Zugabe die Instrumente zur Seite legten. 1930 schrieb der Wiener Ernst Toch die „Fuge aus der Geographie“, in der in der „gesprochenen Musik“, so seine Suite, von Ratibor bis Mexiko geographische Namen mit Rhythmik und dem Klang der Sprechlaute dargeboten werden. Das Verdi-Quartett lief zur Hochform auf, das Publikum war begeistert.

 



Jürgen Falkenberg

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