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Rostock Verein steht auf stabilen Planken
Mecklenburg Rostock Verein steht auf stabilen Planken
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00:47 02.05.2018
Die sangeslustigen Damen der Gruppe Sing man tau begleiteten den Fischereikutterverein zu seinem 25. Geburtstag. Quelle: Foto: Michael Schissler
Warnemünde

Der Fischereikutterverein Jugend zur See in Warnemünde hat gestern seinen 25. Geburtstag gefeiert. Dazu hatte der Vorstand zunächst in die Vereinsräume im Warnemünder Bahnhof eingeladen, um dort die Arbeit des Kinder- und Jugendvereins vorzustellen.

Viele Gäste hatten sich eingefunden, darunter vor allem Vertreter aus der Politik und der Verwaltung, aber auch Repräsentanten der anderen, zahlreichen Warnemünder Vereine. Im Anschluss an die Besichtigung der Räume traf sich die Festgesellschaft auf dem Fahrgastschiff Markgrafenheide zu einem Empfang. Vereinsvorsitzender Norbert Ripka ging auf die Vereinsgeschichte ein und betonte, dass der Fischereikutterverein der einzige Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche im Seebad ist, der ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

Der Verein „gibt den Kindern und Jugendlichen vor allem Hilfe zur Selbsthilfe“, vermittle zudem maritime Tradition und pflege die Verbundenheit der jungen Leute zum Standort Warnemünde, so Ripka weiter. „Wir sind eine Anlaufstelle für alle Altersgruppen“, sagte der Vorsitzende, der auch darauf hinwies, dass Kontakte zu Senioren – auch sie werden vom Fischereikutterverein betreut – aufgebaut werden, und es so zu einem Austausch zwischen jungen und älteren Menschen komme. Die bisherige Arbeit des Vereins in seiner jetzigen Breite sei nur mit einem funktionierenden Vorstand möglich gewesen.

Ripka würdigte außerdem das Engagement der Ehrenamtlichen bei der Pflege und dem Betrieb der „Pasewalk“, dem Traditionskutter des Vereins, der für die Jugendarbeit eingesetzt wird. „Das verlangt viel Engagement“, sagte der Vereinsvorsitzende. Man leiste damit zudem einen Beitrag, um das Flair des Alten Stromes mit seinen historischen Schiffen zu erhalten. Ripka rief in diesem Zusammenhang die Gäste auf, weiterhin für Tradition einzutreten.

Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) freute sich über die Arbeit des Vereins und betonte, „dass von Seiten der Verwaltung keine Kürzungen der Zuschüsse geplant sind“. Der Sozialsenator macht weiter deutlich, dass größere Vereine als der Fischereikutterverein oft weniger Eigenanteile erbringen könnten. Für die Zukunft des Vereins hatte Schriftführerin Inge Mamerow am Rande des Festes einen Wunsch: „Für uns ist es wichtig, dass junge Leute zum Verein stoßen. Wir müssen uns verjüngen.“

OZ

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