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Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Reutershagen Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Richard-Siegmann-Stiftung sucht Projekte zur Familienfreundlichkeit in Rostock.

Reutershagen. Ob Kinderbetreuung oder die Pflege von Eltern — für Arbeitnehmer ist es nicht immer leicht, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Deshalb steht die Vergabe der Richard-Siegmann-Medaille in diesem Jahr unter dem Thema Familienfreundlichkeit in Rostock. Unternehmen, Institutionen, Vereine, Netzwerke oder Personen, die mit innovativen Ideen oder vorbildlichen Projekten zu einer familienfreundlichen Kultur im Stadtgebiet beitragen, können sich noch bis zum 30. September bewerben.

„Wenn wir uns mit dem Thema nicht auseinandersetzen, werden Unternehmen Mitarbeiter verlieren“, sagt   Jochen Bruhn, Vorstandsvorsitzender der Richard-Siegmann-Stiftung. Diese hat sich 2004 gegründet und möchte laut Bruhn „Dinge nach vorne treiben und in der Öffentlichkeit diskutieren.“ Für ihn selbst bedeutet Familienfreundlichkeit, dass das Unternehmen Verantwortung für Mitarbeiter übernimmt, so dass diese am Tag ihre besten Leistungen bringen können. Die Festveranstaltung in der Straßenbahnmittelhalle der Rostocker Straßenbahn AG findet zum ersten Mal in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Vereinbarkeit Leben in MV statt. Dieses setzt sich seit 2006 für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Am 14. November zeigt das Kompetenzzentrum Entwicklungen und Erfolge zum Thema im Land. „Rostock ist auf einem guten Weg, Familie und Beruf zu vereinbaren“, sagt Projektreferentin Rike Mennigke. „Da ist noch Luft nach oben, aber die Einstellung zu dem Thema hat sich geändert. Unternehmen gehen offener damit um“, sagt sie. In der Hansestadt gebe es etwa 50 Firmen, die sich für das Thema engagieren. Eines von vielen Vorzeigeprojekten ist die Servicestelle Arbeit und Leben, die es seit 2010 in Rostock gibt. „Sie ist Anlaufpunkt für Mitarbeiter eines Unternehmens. Sie bekommen zum Beispiel Unterstützung bei der Suche nach Kitaplätzen oder Nachmittagsbetreuung“, sagt Mennigke. Im Gegenzug zahlen die Unternehmen eine Pauschale. Die Richard- Siegmann-Medaille wird zum neunten Mal verliehen und ist mit 3000 Euro dotiert.

Namensgeber Richard Siegmann hat über 30 Jahre die Rostocker Straßenbahn AG geleitet.

• Mehr Infos:

www.siegmann-stiftung.de

 

Anja Levien

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