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Versuchter Totschlag mit Brandsatz: Weiter Zeugen gesucht

Rostock Versuchter Totschlag mit Brandsatz: Weiter Zeugen gesucht

Nachdem am 11. September ein Molotow-Cocktail von der Fußgängerbrücke, die Evershagen und Schmarl verbindet, auf einen Toyota-Fahrer geworfen wurde, wird nun wegen versuchter Tötung ermittelt. Möglicherweise wurde auch ein Rettungswagen beworfen.

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Nach dem Brandanschlag auf der Rostocker Stadtautobahn vom 11. September ermittelt die Polizei nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts. (Archivbild)

Quelle: Hartmut Klonowski

Rostock. Nach dem Brandanschlag auf der Rostocker Stadtautobahn vom 11. September ermittelt die Kriminalpolizei nun nicht mehr wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, sondern wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Möglicherweise wurde unmittelbar vor dem Toyota auch ein Rettungswagen beworfen. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Am Montag hatten noch unbekannte Täter gegen 20:50 Uhr eine Glasflasche mit brennbarer Flüssigkeit von der Fußgängerbrücke, die die Stadtteile Schmarl und Evershagen verbindet, auf die Stadtautobahn geworfen. Ein 36-jähriger Toyotafahrer erkannte die Gefahr gerade noch rechtzeitig und konnte ausweichen. Die Flasche mit der brennbaren Flüssigkeit schlug auf der Fahrbahn auf und brannte dort kurzzeitig weiter. Inzwischen wurde bekannt, dass möglicherweise auch ein Rettungswagen um 20:48 Uhr beim Unterqueren der Brücke beworfen wurde. Die Staatsanwaltschalt und die Polizei gehen nun von einem versuchten Tötungsdelikt aus.

Um die Tat aufklären zu können, bittet die Kriminalpolizei weiter um die Hilfe der Bevölkerung.Wer am Abend des 11. Septembers 2017 um kurz vor 21 Uhr verdächtige Personen auf der Fußgängerbrücke über die Stadtautobahn, die die Stadtteile Evershagen und Schmarl verbindet, gesehen hat, ist dazu aufgerufen, sich bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock unter der Telefonnummer 038208 888 2222 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zeugen können sich ebenso bei der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de melden.

Karolin Hebben

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