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Rostock Vertrag zum Mietanker
Mecklenburg Rostock Vertrag zum Mietanker
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00:01 06.02.2018

Das Projekt „Mietanker“ des städtischen Wohnungsunternehmens Wiro nimmt konkrete Züge an. Die Bürgerschaft soll Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) auf ihrer Sitzung im März beauftragen, einen entsprechenden Vertrag zu schließen. Nach und nach will die Wiro für bis zu 800 Wohnungen und bis zum Jahr 2025 die Nettokaltmiete deckeln.

Das Projekt sieht vor: Wird für eine freigewordene Wohnung ein neuer Vertrag abgeschlossen, soll der neue Mieter nicht mehr als 5,30 Euro pro Quadratmeter zahlen müssen. Damit wolle die Wiro jenen Haushalten bezahlbaren Wohnraum anbieten, die ein niedriges Einkommen hätten, aber keine staatliche Unterstützung bekämen.

Mit dem Vertrag zwischen Stadt und Wiro sollen die Details festgelegt werden. Zum Beispiel, wer genau in den Genuss einer solchen Wohnung kommen kann. Das sollen vor allem Familien mit geringem Einkommen sein, im Haushalt muss mindestens ein Kinder leben, das noch nicht 18 Jahre alt ist. Die Stadt prüft wie beim Wohnberechtigungsschein, ob ein Anspruch besteht und vergibt den „Ankerschein“.

Rentner, Studenten, Auszubildende oder Minijobber kommen nicht in den Genuss einer solche Wohnung. Wohngeldempfänger sind dagegen nicht ausgeschlossen.

Stadt und Wiro vereinbaren in dem Vetrag auch, sich gegenseitig über die Zahl der vergebenen „Ankerscheine“ und der vermieteten Wohnungen zu informieren.

OZ

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