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Rostock Viele Aufgaben im Ehrenamt
Mecklenburg Rostock Viele Aufgaben im Ehrenamt
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00:00 05.05.2017
Hauptkommissar Jürgen Sprank (40) hat mehrere ehrenamtliche Aufgaben in der Gemeinde Dummerstorf übernommen. Seit dem vergangenen Jahr ist er auch Bürgervorsteher in Dummerstorf. Quelle: Foto: Jürgen Falkenberg

„Es war wie ein Sprung ins kalte Wasser“, spricht Jürgen Sprank über die Übernahme der Funktion des Bürgervorstehers in der Gemeinde Dummerstorf. Das 40-jährige CDU-Mitglied wurde im September vergangenen Jahres durch die Gemeindevertreter gewählt, nachdem krankheitsbedingt Helmut Schingen seine Ämter niederlegen musste. „Ich hatte aber große Unterstützung durch die Ämter und durch den Bürgermeister Axel Wiechmann“, stellt er fest.

Jürgen Sprank ist ein Altenburger, der über Eberswalde mit 20 Jahren nach Rostock kam. Er hatte sich dem Kampfsport, dem Karate, verschrieben, wählte in der Ausbildung dann aber den Weg bei der Polizei. Über einen ersten Gruppenleiter-Lehrgang führte der Weg bis zum heutigen Hauptkommissar. Sein Weg vom Heimatort Beselin bis zur Einsatzdienststelle in Waldeck ist nicht weit. „Als Zugführer einer Bereitschaftspolizeihundertschaft sind der Dienstplan und die gesellschaftlichen Termine oftmals schwer unter einen Hut zu bringen“, hat er festgestellt. Für Hobbys bleibt keine Zeit, sind doch die Familie und die Freunde, sind Haus und Hof obenan. Seit 2005 mit seiner Jana verheiratet, hat er seine Freude an Sohn Jonas. Der Zehnjährige, 4. Klasse, ist Kicker beim FSV Dummerstorf. „Beim Fußballverein bin ich im Vorstand, im Ort Kessin bin ich Ortsbeiratsmitglied“, sagt Jürgen Sprank. 2014 wurde er in die Gemeindevertretung Dummerstorf gewählt. Hier sind der Sozialausschuss und der Hauptausschuss seine Aufgabenbereiche.

„Es gibt eine Reihe von Aufgaben, die viel Zeit und Kraft in der Gemeindearbeit erfordern. Die Entwicklung des Logistikzentrums Ostsee und sehr viele Baumaßnahmen in den Orten fordern das Amt und die Gemeindevertreter“, hat Sprank festgestellt. Eine zu schlanke Verwaltung kann durchaus zur Bremse werden. Daran wird gemeinsam gearbeitet ebenso wie am Erzieherinnenmangel. „Auf unseren Sitzungen können sich die Einwohner zur Entwicklung informieren“, lädt Gemeindevorsteher Jürgen Sprank ein.

Jürgen Falkenberg

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