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Viele Einwohner in Schmarl sind unzufrieden

Rostock Viele Einwohner in Schmarl sind unzufrieden

Alle drei Jahre führt Rostock eine große kommunale Bürgerumfrage durch. Am Dienstag hat die Statistikstelle der Stadt die Ergebnisse für Schmarl vorgestellt. Die Mitglieder des Ortsbeirates reagierten ernüchtert.

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Dreckecken wie dieser Sperrmüllhaufen stören die Einwohner Schmarls und mindern die Lebensqualität, so Michael Berger (CDU). Laut der aktuellen kommunalen Bürgerumfrage sind die Einwohner des Neubaugebiet überdurchschnittlich unzufrieden.

Quelle: Cornelia Teske

Rostock. Wie schon in den Vorjahren ist das Ergebnis durchwachsen: Viele Schmarler sind unzufrieden. Das ist das Ergebnis der der aktuellen kommunalen Bürgerumfrage. Hier wurden auch 2,1 Prozent der Schmarler Haushalte zu verschiedenen Themen befragt. „Die Unzufriedenheit ist mit am höchsten im Rostocker Stadtgebiet. Nur in Groß Klein ist die Anzahl höher“, sagt Petra Schilling von der kommunalen Statistikstelle. Nur 72,4 Prozent der Schmarler sind mit ihrem Stadtteil zufrieden. Mittlerweile leben hier 8769 Menschen. Viele Bewohner hätten jedoch die Absicht aus Schmarl wegzuziehen. Die meisten davon innerhalb von Rostock. 

 

Doch die Lebensrealität vieler Einwohner ist nicht gerade rosig. „Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin überdurchschnittlich weit oben“, sagt Carmen Becke von der Statistikstelle. Während Rostock insgesamt eine Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent aufweist, sind es in Schmarl 12,1 Prozent. „Fast jede dritte Person bekommt in Schmarl Grundsicherung.“ Das durchschnittliche Einkommen in Schmarl liegt bei 1300 Euro. Zum Vergleich ein Rostocker verdient im Durchschnitt 1615 Euro. „21 Prozent der Haushalte in Schmarl sind armutsgefährdet.“

„Wir sollten versuchen, in Schmarl etwas zu bewegen. Damit die Zufriedenheit der Leute wieder steigt“, betont Michael Berger (CDU), stellvertretender Vorsitzender des Ortsbeirats. „Es hat sich eigentlich bestätigt, dass Schmarl in allen Bereichen kein bevorzugter Stadtteil ist.“

Johanna Hegermann

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