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Bürger stimmen für Theater

Stadtmitte Bürger stimmen für Theater

Die Rostocker haben sich für den Erhalt des Vierspartentheaters und einen Neubau bis 2018 in der Hansestadt ausgesprochen. Gestern übergab Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens (CDU) die 11 573 Unterschriften an Antje Jonas, Vorsitzende des Vereins Freunde und Förderer des Volkstheaters Rostock.

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Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens (l.) und Antje Jonas vom Verein Freunde und Förderer des Volkstheaters.

Quelle: OVE ARSCHOLL

Stadtmitte. Seit Januar konnten die Bürger mit einer Unterschrift auf der roten Postkarte „Volkstheater Rostock muss sein“ ihre Meinung unterstreichen. Auch im Internet haben viele ihre Stimme abgegeben.

„Wir hoffen, dass wir mit diesem starken Votum produktiv in die Gespräche gehen“, sagt Antje Jonas. Eine Delegation aus Vorstands- und Beiratsmitgliedern des Vereins treffen sich morgen in Schwerin als Vertreter des Theaterpublikums mit Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD). „Wir sind die Überbringer einer Rostocker Stimme. Ich denke nicht, dass die Politik diese Stimme ignorieren kann“, so die Vorsitzende. „Wir möchten wissen, welchen Vorteil das Rostocker Publikum von den vom Land gewollten Strukturreformen hat.“

Der Verein will die 226-jährige Stadttheatertradition aufrechterhalten. „Eine Fusion bringt nicht den wirtschaftlichen Einspareffekt“, sagt Sybille Bachmann, Mitglied des Vereins und der Bürgerschaft. „Das Land darf sich finanziell nicht zurückziehen und muss sich mit allen Theatern gleichberechtigt beschäftigen.“ Viele Rostocker haben ihre Unterschrift mit Bild und Text unterstrichen. „Wenn Sie schließen, haben wir keinen so schönen Ort, an dem wir uns erholen können“, schrieb ein Grundschüler.

Anja Levien

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