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„Halle 207“ wird Sommertheater

Kröpeliner-Tor-Vorstadt „Halle 207“ wird Sommertheater

Neue Spielstätte soll breites Publikum mit vielen Geschmäckern erreichen

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Pressesprecherin Ute Fischer-Graf und Musiktheaterdirektor Albert Lang präsentierten die Pläne.

Quelle: Foto: Julia Grassmann

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Rostock bekommt ein Sommertheater. Das Volkstheater hat in der „Halle 207“ auf dem Gelände der ehemaligen Neptunwerft eine neue Spielstätte gefunden.

„Wir haben uns für die Sommersaison eine Spielstätte gesucht, die das moderne Rostock präsentiert“, erzählt Albert Lang, Musiktheaterdirektor des Volkstheaters.

Zehn Wochen lang soll die „Halle 207“ das Sommertheater sein. „Wir haben uns für ein breites Programm entschieden, um viele verschiedene Geschmäcker zu erreichen“, sagt Lang. Vom 10. Juni bis zum 30.

Juli werden in der alten Werfthalle vier unterschiedliche Stücke präsentiert. Darunter sind eine Kriminaloper, ein Tanztheater, das Familienstück „Moby Dick“ sowie Philharmonische Konzerte.

Der Spielort an der Warnow wurde bereits von 2009 bis 2011 vom Volkstheater genutzt und jetzt neu hergerichtet. Bis zu 700 Zuschauer können sich von der besonderen Atmosphäre und der Akustik der alten Schiffbauhalle überzeugen lassen.

Eine weitere Veränderung ist der Umbau des Theatervorplatzes. „Der Platz soll freundlicher werden, damit sich die Rostocker wohl fühlen und sich gern hier aufhalten“, erklärt Pressesprecherin Ute Fischer-Graf. Für dieses Vorhaben wurde ein Gartenarchitekt beauftragt. Es sollen „nachhaltige Beete“ angelegt werden, die auch von Anwohnern oder Interessierten gestaltet werden können. „Der Vorplatz soll nicht nur uns gehören, sondern allen Rostockern. Er soll zu einem öffentlichen Ort werden, der bewusst genutzt und mit allen Leuten geteilt wird", sagt Musiktheaterdirektor Lang. Bei der Bepflanzung der Beete kooperiert das Volkstheater unter anderem mit dem Förderverein. Zudem sollen Studierende der Hochschule Wismar ein Lichtkonzept für den Platz erarbeiten.

Julia Graßmann

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