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Tim Grabow macht sein Hobby zum Beruf

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Tim Grabow macht sein Hobby zum Beruf

Der Tänzer hat manchmal nur eine Woche Zeit, um eine Choreografie zu lernen. Der 21-Jährige ist auf Ballett und Jazzdance spezialisiert.

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Tim Grambow (21) hat in Rostock seine erste Anstellung gefunden.

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Knapp eine Woche ist vergangen, seit Tim Grambow (21) begonnen hat, am Rostocker Volkstheater als Tänzer zu arbeiten. „Ich bin vor allem hier, um erste Erfahrungen zu sammeln. Später möchte ich mich global nach einem Job umsehen“, erzählt er. Doch sein erster Eindruck von der Hansestadt gefällt ihm: „In München hört man morgens die Vögel zwitschern, hier wacht man mit dem Geschrei der Möwen auf — das ist toll.“

Die Arbeit als hauptberuflicher Tänzer erfordert Ausdauer, große Selbstdisziplin und eine hohe Frustrationstoleranz. Nicht jeder schafft es, sein Hobby zum Beruf zu machen. „Am Anfang der Ausbildung waren wir 50 Leute, am Ende weniger als die Hälfte davon“, erzählt Tim Grambow. „Während der Ausbildung haben wir oft sieben bis acht Stunden am Tag getanzt. Inzwischen müssen wir manchmal eine ganze Choreografie in nur einer Woche lernen.“

Er selbst tanzt mittlerweile seit circa zwölf Jahren und hat sich auf Ballett, Jazzdance und insbesondere Modern Dance spezialisiert. Schon während seiner Schulzeit hat er eine Vorausbildung gemacht und diese an der Iwanson International School of Contemporary Dance in München fortgesetzt. Tim Grambow weiß: Tanzen ist ein riskanter Sport und eine Verletzung kann die Karriere schnell beenden.

„Ich habe noch mein Abi gemacht, um einen Plan B zu haben.“

1. Stapellauf
Am 20. September findet die erste von sieben Aufführungen des Eröffnungsspektakels statt. Nacheinander werden drei Stücke inszeniert: Die MitMach-Oper „Untergang der Titanic“ um 16 Uhr, die Uraufführung von Uwe Johnsons Erstlingsroman „Ingrid Babendererde“ um 19 Uhr, und um 21.30 Uhr beginnt das Theaterstück zum gleichnamigen schwedischen Film „Wie im Himmel“. Die Zuschauer werden aktiv miteinbezogen, das ganze Haus als Bühne genutzt. In den Pausen gibt es für die Gäste das „letzte Menü auf der Titanic“ oder auch „Highlights aus der DDR-Schulspeisung“, passend zum jeweiligen Thema. Abschließend wird mit Zuschauern, Mitarbeitern und der Band „Wallahalla“ gefeiert.
Karten erhalten Sie auch im Servicecenter der Ostsee-Zeitung, Richard- Wagner-Straße 1a.

 



mj

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