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Volleyballer verpassen in Fünf-Satz-Krimi Pokal-Einzug

Volleyballer verpassen in Fünf-Satz-Krimi Pokal-Einzug

Rostock. Enttäuschung bei den Volleyballern des SV Warnemünde: Sie haben im Regionalpokal Nord am Sonnabend eine bittere Halbfinalpleite hinnehmen müssen ...

Rostock. Enttäuschung bei den Volleyballern des SV Warnemünde: Sie haben im Regionalpokal Nord am Sonnabend eine bittere Halbfinalpleite hinnehmen müssen und somit die Qualifikation für das DVV-Pokal-Achtelfinale verpasst. Als Ausrichter des Turniers empfing der SVW den VfL Pinneberg in der heimischen Ospa-Arena. Gegen den Ligakonkurrenten unterlagen die Ostseestädter mit 2:3 (25:20, 20:25, 25:27, 25:16, 23:25).

 

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Trainer Christian Hinze

„Die Art und Weise der Niederlage ist ärgerlich“, haderte Warnemünde-Trainer Christian Hinze, fand aber auch lobende Worte: „Trotzdem bin ich mit unserer Leistung zufrieden. Wir haben die vielen Ausfälle gut kompensiert.“ Gerade im Mittelblock musste Hinze improvisieren. Da Konstantin Rode und Jens Hannemann noch angeschlagen waren, spielte zwischenzeitlich Libero Lucas Kowalkowski auf dieser Position.

Trotz einiger Umstellungen spielten die Hausherren von Beginn an selbstbewusst auf und konnten den ersten Satz mit 25:20 für sich entscheiden. Dass es an diesem Tag erwartungsgemäß in der Feinabstimmung fehlte, zeigte sich im zweiten und dritten Abschnitt des Spiels. Die entscheidenden Situationen gewannen oft die Gäste aus Schleswig-Holstein. Dennoch lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe, das bis in die Verlängerung ging.

Im fünften Satz hatten die Warnemünder gleich zweimal die Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen. Nachdem Diagonalangreifer Efrain Förster auch den zweiten Matchball vergeben hatte, mussten die Warnemünder jedoch den Satzverlust (23:25) einstecken.

Die Gäste aus Pinneberg krönten ihren Turnier-Nachmittag mit dem 3:1-Sieg im Finale gegen den PSV Neustrelitz und qualifizierten sich dadurch für den DVV-Pokal.

Für die Rostocker liegt der Fokus fortan wieder auf dem Ligaalltag. „Den Regionalpokal werden wir ganz schnell abhaken. Jetzt gilt es, die nächsten Punkte in der dritten Liga einzusammeln“, sagte Warnemündes Übungsleiter Hinze mit Blick auf das anstehende Auswärtsspiel am kommenden Sonntag (15.00 Uhr) beim Liga-Mitfavoriten Berliner VV.

SV Warnemünde: Moldenhauer, Hannemann, Rode, Kowalkowski, Schattschneider, Jagusch, Schille, Schlichting, Förster, Nikolaus, Liefke, Günther, Ernst

Oliver Behn

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