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Rostock Von Akkumulator bis Rekuperation
Mecklenburg Rostock Von Akkumulator bis Rekuperation
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14:00 12.05.2017
An einer Stromtankstelle wird ein Elektro-Auto aufgeladen. Quelle: dpa
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Rostock

Akkumulator

Der „Tank“ im Elektroauto, der aus mehreren zusammengeschalteten Speicherelementen besteht. Umgangssprachlich wird er auch als Batterie bezeichnet, was ein wenig in die Irre führt, da es sich bei Batterien ursprünglich um nicht wieder aufladbare Zellen handelt.

CSS

steht für „Combined Charging System”, das von den Autoherstellern Mercedes, BMW, Volkswagen und Ford als deutsche Variante des Schnellladesteckers für Gleichstrom mit hohen Ladeleistungen bis 170 kW aufgebaut werden soll, quasi als Gegenstück zu den Superchargern von Tesla.

Elektroauto

ist die Bezeichnung für ein batteriegetriebenes E-Auto mit oder ohne Range Extender. Auch Brennstoffzellen-Fahrzeuge, die ihren Strom während der Fahrt selbst erzeugen und nicht aus einem Speicher entnehmen, fallen unter diese Kategorie.

Induktion

Könnte das Ladesystem der Zukunft sein, weil es ohne Ladekabel auskommt und theoretisch auch während der Fahrt funktioniert. Dabei wird der Strom berührungslos über Magnetspulen im Boden und dem entsprechenden Gegenstück im Fahrzeugboden aufgeladen. Zurzeit befindet sich die Technik noch in der Erprobungsphase.

Kilowattstunde

Bezeichnet die Maßeinheit für Energie. Die Kapazität der modernen E-Auto-Akkus liegt aktuell bei etwa 35 kWh. Legt man einen realistischen Stromverbrauch zwischen 14 und 17 kWh auf 100 Kilometern zugrunde pendeln sich die realen Reichweiten bei 200 Kilometern plus X ein. Hersteller wie Tesla oder jetzt auch Opel im Ampera-e bieten größere Kapazitäten, bei denen sich die Ladezeiten an der Haushaltssteckdose erheblich verlängern können.

Ladeleistung

Sie stellt das entscheidende Kriterium dar, wie lang ein E-Auto zum Volltanken braucht. Eine Haushaltssteckdose bringt eine Ladeleistung von etwa 3,5 kW, eine Ladesäule oder Wallbox schaffen rund 10 bis 22 kW, eine 120 kW (Tesla Supercharger) oder 170 kW (CCS). An Schnelladesäulen wird für eine längere Lebensdauer des Akkus bis zu einem Füllstand von 80 Prozent geladen.

Lithium-Ionen-Batterien

sind die aktuelle Batterietechnik, die auch noch die nächsten Jahre den Industriestandard darstellen werden. Im Vergleich zu den zuvor eingesetzten Blei- und Nickel-Metallhydrid-Akkus bieten sie eine höhere Energiedichte und haben keinen Memory-Effekt. Außerdem gilt die Lithium-Ionen-Technologie als noch entwicklungsfähig.

Plug-in-Hybride

Der Plug-in-Hybridantrieb gilt als Brückentechnologie auf dem Weg zum reinen E-Antrieb. Gemeint ist eine Kombination von Verbrennungsmotor und reiner E-Maschine. Mit einem Plug-in lassen sich derzeit nur relativ geringe rein elektrische gefahrene Reichweiten darstellen, die meistens noch unter 50 Kilometern liegen. Die Technik ist aufwendig und teuer.

Radnabenmotor

Dabei treibt jeweils ein Elektromotor ein Rad direkt an. Der Radnabenmotor wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts beispielsweise beim Lohner-Porsche gesetzt, spielt heute aufgrund seines hohen Gewichts derzeit in der Serie keine Rolle. Allerdings verfügt er über Vorteile beispielsweise beim Bauraum, dem Verzicht auf Antriebswellen und einem Gewinn an Fahrdynamik – deswegen ist er in den Entwicklungsabteilungen nach wie vor ein Thema.

Range Extender

ein kleiner Verbrennungsmotor, der einen Stromgenerator betreibt, der die Akkus während der Fahrt auflädt. Hersteller wie BMW bieten die Technik beispielsweise im i3 an, um die Reichweite zu verlängern.

Rekuperation

Darunter versteht man die Rückgewinnung kinetischer Energie, die eigentlich beim Bremsen in Form von Wärme verloren geht. Sie ist keine Erfindung für E-Autos, sondern wird beim Start-Stopp-System bereits seit Jahren genutzt. Während der Strom beim konventionellen Auto die Lichtmaschine entlastet, wird er beim E-Auto für den Antrieb genutzt.

Stecker

An der Haushaltssteckdose kann fast jedes Elektrofahrzeug geladen werden. In Deutschland ist an öffentlichen Ladesäulen der Meneckes-Typ-2-Stecker Standard, der in der Regel als Ladekabel zum Auto gehört. Im europäischen Ausland sind auch andere Steckertypen im Einsatz.

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