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Wählergruppe stellt sich gegen Ortsumgehung

ELMENHORST Wählergruppe stellt sich gegen Ortsumgehung

Die Wählergruppe Elmenhorst-Lichtenhagen „Das Dorf“ ist für die Kommunalwahl am 25.

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Vier Kandidaten zur Kommunalwahl: Eckhard Rosenkranz, Ursula Segeth, Burkhard May und Lars Rosenkranz.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Elmenhorst. Die Wählergruppe Elmenhorst-Lichtenhagen „Das Dorf“ ist für die Kommunalwahl am 25. Mai gerüstet. In der etwa 4000 Einwohner zählenden Gemeinde stellen sich insgesamt 28 Kandidaten, von denen 15 zu wählen sind. Bereits im Februar beschlossen die 33 „Das Dorf“-Mitglieder, mit eigenen Wahlvorschlägen für die Gemeindevertretung und das Amt des Bürgermeisters anzutreten. Die Gemeindewahlkommission bestätigte alle neun Kandidaten der Wählergruppe, darunter Burkhard May als Bürgermeisterkandidat.

Die Mitglieder haben bereits Schwerpunkte für die Arbeit in der Gemeindevertretung genannt. „Unser Hauptziel ist das Gemeinwohl“, sagt Burkhard May (65). „Dazu gehört die weitere Entwicklung der Schule. Vereine und Gruppen der Gemeinde sollten Einrichtungen kostenfrei nutzen dürfen“, fügt Ursula Segeth hinzu. Die 69-Jährige war bis 2008 selbst Lehrerin. „In der Gemeindevertretung ist nach der Wahl dringend ein Wirtschaftsausschuss zu bilden“ ist die Meinung der Kandidaten Eckhard (67) und Lars (39) Rosenkranz. Und: „Für junge Leute müssen die beiden Orte attraktiver durch Wohnraum und Gewerbeansiedlung werden.“

Die Wählergruppe ist sich einig: „Kann die Umgehungsstraße nicht verhindert werden — die Diskussion geht schon länger als 15 Jahre — muss Sorge getragen werden, dass die Folgen für den historischen Dorfkern Lichtenhagens erträglich bleiben.“

Der Wählergruppe ist sehr daran gelegen, die Bürger beider Orte bereits im Vorfeld an zu fassenden Beschlüssen zu beteiligen. Die Arbeit der Gemeindevertretung muss transparenter werden. „Wir wollen in der Gemeindevertretung mit allen Gewählten konstruktiv zusammenarbeiten“, sagt Bürgermeisterkandidat May.

 



Jürgen Falkenberg

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