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Warnemünde feiert sich bei Wintervergnügen warm

Warnemünde Warnemünde feiert sich bei Wintervergnügen warm

Einheimische und Gäste amüsieren sich bei Musik, Umzügen und Eisfasching

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Badeten im eiskalten Ostseewasser: Saskia Starck (v.li.), Silke Bandilla, Ilona Pälecke, Sieglinde Rehberg und Dorina Starck. FOTOS (3): OVE ARSCHOLL

Warnemünde. Wenn in Warnemünde Wintervergnügen angesagt ist, dann hält sich das Wetter natürlich daran: Am Sonnabend lag eine leichte Schneedecke über dem Seebad und auch die Temperaturen hatten sich durchaus winterlich entwickelt.

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Einheimische und Gäste amüsieren sich bei Musik, Umzügen und Eisfasching

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„Das passt schon gut zusammen“, sagte Heiko Köppen, der mit seiner Frau und seinem Bobtail Holly aus Rathenow nach Warnemünde gekommen war. „Wir haben von dem Wintervergnügen nichts gewusst, freuen uns aber drauf“, sagte Köppen, „wir stehen mit unserem Wohnmobil auf der Mittelmole und wollten shoppen gehen.“ Damit lagen die Köppens richtig, denn am Sonntag hatten die Warnemünder Geschäfte wegen des Festes auch geöffnet, und die Kunden strömten dann auch herbei.

Kauffreudige Kundschaft erwartete auch Matthias Ludwig, Inhaber des Textilgeschäfts L 8. „Ich freue mich, dass es das Wintervergnügen gibt“, sagte er. „Das ist ein sehr wichtiges Event für das Seebad und in jedem Fall eine Bereicherung.“ Es sei gut, dass sich viele Vereine mit Aktionen an der Veranstaltung beteiligten, „schließlich haben wir alle etwas davon.“

Eine solche Aktion war das Tauchen nach der Schatzkiste mit Einkaufsgutscheinen. Dazu hatte der Tauchsportclub Warnemünde eingeladen. Auf der Strombrücke drängte sich das Publikum, um sich die Tauchgänge anzusehen. Einen Blick auf die Bummelmeile auf der Promenade, die sich in Höhe des Hotels Hübner erstreckte, warf auch Brunhild Hielscher, die mit ihrem Mann unterwegs war. „Wir kommen aus Elmenhorst und sind häufiger in Warnemünde unterwegs“, sagte die Seniorin, „aber dieses Wintervergnügen ist ja etwas Besonderes.“

Die erste Attraktion war dann in der Mittagszeit der Zug der Eisbader, der sich zu seinem Fasching am Wasserwacht-Rettungsturm in Bewegung setzte. Bunt geschminkt war da schon Silke Bandilla, die sich vor zweieinhalb Jahren den Rostocker Seehunden angeschlossen hat und für die es „ruhig noch einen halben Meter mehr Schnee hätte geben können“. Die ganze Nacht schon hatte sie sich auf das Eisbad gefreut: „Hinterher fühlt man sich einfach wie ein Held.“ Mit ihr fühlten dann rund 80 Eisbader, die in die winterkalte Ostsee stiegen.

Dieses Schauspiel sah sich gern Monika Zabel an, sie war mit ihrem Mann aus Bitterfeld gekommen, um das Wintervergnügen mitzuerleben. Nur eins wollte sie nicht: „Auf einem Kamel reiten, das können die Kinder besser.“

Sehr erwachsene Leute saßen überwiegend jedoch auf den Pferden beim Reiterumzug vom Leuchtturm über den Kirchplatz und zurück – sie boten im Seebad einen außergewöhnlichen Blickfang.

Für ein spezielles Vergnügen sorgte die Freiwillige Feuerwehr Warnemünde. Sie sorgte dafür, dass sich die Gäste an drei Feuerstellen aufwärmen konnten und verkaufte Glühwein und Bratwurst. Jugendwart David Jorde freute sich über die gute Resonanz: „Da werden wir bestimmt Geld für Ausrüstungsstücke einnehmen.“

Michael Schißler

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