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Abwasser: Entscheidung vertagt

Stadtmitte Abwasser: Entscheidung vertagt

Der von Kleingärtnern gewünschte Kurswechsel der Hansestadt in Sachen Anschluss von Gartenlauben ans öffentliche Abwassernetz kam gestern nicht zustande.

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Michael Kretzschmar (r.) erläutert seinen Standpunkt.

Quelle: Achim Treder

Stadtmitte. Der von Kleingärtnern gewünschte Kurswechsel der Hansestadt in Sachen Anschluss von Gartenlauben ans öffentliche Abwassernetz kam gestern nicht zustande.

Ausführlich behandelte der Stadt- und Regionalausschuss zwei Anträge, die es Kleingartenvereinen künftig ermöglichen sollten, das kommunale Netz für die Entsorgung benutzen zu dürfen. Die Fraktion Rostocker Bund/ Graue/ Aufbruch 09 machte sich für die Gartenanlage „Erlengrund“ in Markgrafenheide stark. Die Fraktion Für Rostock will den Zugang zum Netz für Kleingärtner generell ermöglichen. Am Ende war eine spontane Positionierung für die Ausschussmitglieder ein zu heißes Eisen. Vorsitzender Andreas Engelmann (Linke) schlug eine Besinnungspause vor und das Thema auf den 29. September zu vertagen. Der Ausschuss stimmte zu.

Zuvor erklärten Vertreter der Kleingartenanlagen ihre Angst, dass die ab Jahresende geforderten geschlossenen Auffangbehälter wegen der Grundwasserverhältnisse aus dem Boden gedrückt werden können. Den Anschluss ans Netz sehen sie als einzige vernünftige Lösung. Unterstützt wurden sie vom Ortsbeiratsvorsitzenden Jürgen Dudek (Rostocker Bund).

Stadtgrünamtsleiter Stefan Neubauer und Michael Kretzschmar, Geschäftsführer des Gartendachverbandes, sehen die einzige Möglichkeit, einem Anschluss zuzustimmen, in einer Erklärung des Schweriner Landwirtschaftsministers. Aus dieser soll hervorgehen, dass ein solcher nicht zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit führt. Diese Erklärung müsste beinhalten, dass Schwerin die volle Verantwortung dafür übernimmt.

 

Achim Treder

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