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Bahnhofsbrücke dreht sich bald wieder wie vor 100 Jahren

Warnemünde Bahnhofsbrücke dreht sich bald wieder wie vor 100 Jahren

Die Mechanik des technischen Denkmals wird ab kommender Woche komplett erneuert.

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Die gesamte Brücke wird angehoben, damit die alte Mechanik aus- und die neue Technik eingebaut werden kann.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. In der kommenden Woche beginnen an der Bahnhofsbrücke die Arbeiten für eine neue Drehmechanik. Diese werden durch die Firma Schorisch Magis ausgeführt. Sie demontiert Teile der alten Drehmechanik und ersetzt sie durch neue.

Drei Jahre lang konnte die historische Bahnhofsbrücke nicht gedreht werden. Doch seit Anfang des Jahres steht die Finanzierung. Wie Heiko Tiburtius, Leiter des Hafen- und Tiefbauamtes, bestätigt, konnten die Aufträge durch eine „großzügige Förderung aus Schwerin“ ausgelöst werden. Die Arbeiten werden in zwei Bauphasen durchgeführt. Im ersten Schritt wird die gesamte Brückenkonstruktion angehoben. Pontons werden unter die Brücke manövriert. Auf ihnen steht die Technik, die sie dann anhebt. Der kaputte Antrieb wird ausgebaut, danach erneuert und von der Brückenmitte in den Außenbereich verlagert.

Die Brücke wird sowohl oben für die Fußgänger als auch unten für die Boote halbseitig gesperrt. Vollsperrungen sind in den Nachtstunden oder in frühen Morgenstunden geplant. Hinweise zu Vollsperrungen erfolgen 24 Stunden vorher per Infotafel an der Brücke.

Das Drehen der Brücke ist stets ein Höhepunkt des Frühlingsfestes „Stromerwachen“ gewesen. Das Fest wird vom Warnemünde-Verein vorbereitet. In diesem Jahr gibt es vom 1. bis zum 4. Mai das 20.

„Stromerwachen“. Diesmal ist es wieder mit dem 8. Internationalen Drehorgeltreffen verbunden. Doch zum 1. Mai ist die Brücke noch nicht fertig.

 



tst

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