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Rostock Berliner Architekt zurück an der Warnow
Mecklenburg Rostock Berliner Architekt zurück an der Warnow
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00:00 23.04.2013
Achim Kühn mit einem seiner Boot-Motive. Quelle: Achim Treder
Warnemünde

Er kommt zwar aus der Hauptstadt, doch für Achim Kühn (71) ist sein Engagement in Rostock fast ein Heimspiel. Seit dieser Woche stellte der Architekt aus Berlin in der Goldschmiede „Gleis 4“ auf dem Warnemünder Bahnhof eine Auswahl seiner Skulpturen aus Stahl aus.

Kühn, ein Studienkollege des in Rostock bekannten Architekten Michael Bräuer, wählte die Hansestadt bereits früh für ein Praktikum bei Kurt Tauscher. Seine Handschrift hinterließ der gelernte Kunstschmied dann am Eingangsportal des Kröpeliner Tores, am Eingang des Klosters zum Heiligen Geist und an der Fassade des Teepottes. „Am Teepott ist während der Sanierung viel entfernt worden“, blickt der Berliner wehmütig zurück. Nur an der Haupteingangstür seien noch Spuren seiner Arbeit zu sehen.

Ebenfalls aus dem Stadtbild verschwunden ist der ehemalige Neptunbrunnen vor dem gleichnamigen Hotel. Er musste weichen, als die Eingangssituation neugestaltet und die Vorfahr-Straße verbreitert wurde. „Das hat uns sehr geschmerzt“, bedauert auch Ehefrau Helgard, die zur Ausstellungseröffnung am Wochenende an der Seite ihres Mannes war. Die Exposition im „Gleis 4“ wird bis Ende Juni zu sehen sein. Die einzigartigen Arbeiten können auch erworben werden.

Achim Treder

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