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Einheitlicher Schutz für den Ortskern

Warnemünde Einheitlicher Schutz für den Ortskern

Auf ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch hat die Bürgerschaft die Neuordnung von besonders zu schützenden Straßen in Warnemünde beschlossen.

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Auch der Alte Strom samt Ufern und Böschungen ist geschützt.

Warnemünde. Auf ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch hat die Bürgerschaft die Neuordnung von besonders zu schützenden Straßen in Warnemünde beschlossen. Damit ist jetzt der historische Ortskern geschlossen ein einheitlicher Denkmalsbereich.

Dieses Gebiet umfasst den Wasserlauf Alter Strom samt Ufer und Böschungen, die Straße Am Strom vom alten Lotsenhaus an der Westmole bis zum Zollhaus am Südende einschließlich Bahnhofsbrücke und Vogtei, den Georginenplatz und die Georginenstraße, die Straße und das Areal am Leuchtturm mit Teepott und Leuchtturm, die Alexandrinenstraße und die Kirchenstraße mit Pfarrhaus.

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Bahnhofsbrücke, Vogtei und Kirchenstraße gehören zum Bereich.

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Der Hintergrund für die Neuordnung oder besser für die Zusammenfassung der einzelnen Bereiche ist, dass bisher Straßen und Gebäude zu unterschiedlichen Zeiten ihren Schutzstatus erhalten haben. So die drei Straßen Am Strom, Alexandrinenstraße und Georginenstraße 1984, der Bereich rund um den Leuchtturm folgte 1994. Diese und andere Abschnitte wurden nun in einer Verordnung zusammengefasst. In der Beschlussvorlage, der auch der Warnemünder Ortsbeirat zugestimmt hat, wird betont, dass der Schutzumfang unverändert geblieben ist und auch die äußeren Grenzen des Bereiches beibehalten wurden.

„Der gesamte Denkmalbereich wird unter Schutz gestellt, weil der Ortskern mit seinen erhaltenen historischen Strukturen und Gebäuden die Geschichte Warnemündes dokumentiert“, heißt es in der Begründung der Beschlussvorlage. Der besondere Wert dieser Straßen und Plätze liege in der Nachvollziehbarkeit der baulichen Entwicklung seit der Entstehungszeit mit der jeweils zeittypischen architektonischen Gestaltung, die die verschiedenen Stadien der Entwicklung vom Fischerdorf zum Badeort belegt, so die Argumentation aus dem Amt für Denkmalpflege

 

tst

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