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Heute beginnt im Seebad das 20. Stromfest

Warnemünde Heute beginnt im Seebad das 20. Stromfest

Zum traditionellen Saisonabschluss hoffen die Touristiker aber weiter auf Urlauber.

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Großes Interesse für das Programm, bereits während die Deko für das Stromfest aufgebaut wurde.

Quelle: Achim Treder

Warnemünde. Heute beginnt in Warnemünde die 20. Auflage des Stromfestes. Für die einen ist das Fest der letzte Höhepunkt im Jahr, andere hören das jedoch überhaupt nicht gern.

„Die Saison in Warnemünde beginnt am 1. Januar mit dem Leuchtturm in Flammen“, erklärt Hansi Richert vom Warnemünde-Verein, „und sie endet mit einer großen Silvesterparty.“ Kurdirektor Matthias Fromm sieht für das Stromfest einen Bedeutungswandel. „Es war ja früher der klassische Saisonabschluss“, sagt er. „Heute geht die Saison eindeutig nach dem Fest weiter. Oder denken Sie etwa, dass Warnemünde in der nächsten Woche ohne Urlauber dasteht?“

Dass Feste wie dieses im September die Tourismus-Branche beflügeln, bestätigen verschiedene Unternehmer bei einer Umfrage der OZ. „Wir sind an diesem Wochenende besonders gut ausgelastet“, sagt Silke Greven, Sprecherin des Neptun-Hotels. Das habe ganz sicher mit dem super Sommer zu tun, „aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies auch mit dem Stromfest zu tun hat“. Aus der Zimmerreservierung erfuhr sie, dass Stammkunden zielgerichtet nachgefragt haben, wann das Stromfest sei.

Hansi Richert verweist auf die Höhepunkte des Festes, das maßgeblich vom Warnemünde-Verein organisiert wird. Neben der traditionellen Bummelmeile am Alten Strom, in die sich wieder viele ambulante Händler einreihen, gibt es auch ein hochkarätiges Kulturprogramm auf mehreren Bühnen. Unter dem Leuchtturm tritt am Sonnabend zum Beispiel mehrmals ein ukrainisches Kinder- und Jugendensemble auf.

Vor der Vogtei ist morgen Nachmittag das Duo „Apollo“ zu erleben. Die Gruppe „Breitling“ hat für Sonnabendabend den Kutter „Pasewalk“ als Bühne gewählt.

Höhepunkt wird am Sonnabend die Lasershow sein, die auf dem Schoner „Skythia“ auf dem Alten Strom inszeniert und durch die Gruppe „Green Island“ begleitet wird. Mit diesem Programmpunkt kehrt das Fest auch zurück zu seinen Wurzeln. „Früher haben sich die Fischer und Segler zu so einer Stromfahrt getroffen, bevor sie für ein halbes Jahr auseinandergingen“, erzählt Richert. In der Neuzeit setzen von Jahr zu Jahr mehr Bootsbesitzer so einen faszinierenden Glanzpunkt.

Für Fischhändler Ullrich Karnatz ist das Stromfest der letzte große Höhepunkt im Jahr. „Danach gehen wir langsam in den Wintermodus über“, sagt er. Vom Wochenende erhofft er sich gute Geschäfte.

Weitere Höhepunkte
Ein Drachenfest findet am Sonnabend und Sonntag am Strand unterhalb des Teepotts statt (jeweils 10 bis 18 Uhr).


Beim Kuchenbasar am Sonnabend vor der Vogtei gibt es nur Selbstgebackenes von den Mitgliedern des Warnemünde-Vereins. Der Erlös kommt drei Vereinen zugute (13 bis 15 Uhr).


Im Kurhausgarten gibt am Sonntag die Gruppe Spill ein Konzert (Beginn 15.30 Uhr, Eintritt frei).

 

Achim Treder

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