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Mittelmole: Wiro lässt Fährbecken zuschütten

Warnemünde Mittelmole: Wiro lässt Fährbecken zuschütten

Ab nächsten Monat rollen schon die ersten Baufahrzeuge auf die Mittelmole. Sozusagen Vorboten der geplanten Bebauung.

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Die Planer wollen, dass die Sportschule umzieht. Doch noch steht nichts fest.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Ab nächsten Monat rollen schon die ersten Baufahrzeuge auf die Mittelmole. Sozusagen Vorboten der geplanten Bebauung. Der Eigentümer des Areals, die Wohnungsgenossenschaft Wiro, lässt im Oktober die beiden Fährbecken zuschütten. Darüber hat gestern Abend Anja Epper vom Stadtplanungsamt den Warnemünder Ortsbeirat informiert.

„Die Befestigungen sind derart verschlissen, dass im Zuge der Verkehrssicherungspflicht der Eigentümer der Becken, die hat die Wiro beim Kauf der Mittelmole miterworben, handeln muss“, begründete Anja Epper die vorgezogene Maßnahme. Die Becken werden also verschwinden, und die Wiro gewinnt zusätzliches Bauland. Ob und wie sie es nutzen wird, sei jedoch noch völlig offen, so die Stadtplanerin.

Denn noch gebe es keinen rechtsgültigen Bebauungsplan. Klar sei nur, betonte Anja Epper, dass diese Flächen später öffentlich zugänglich sein werden.

Dort könnte auch die Sportschule des Landes angesiedelt werden, die neu gebaut werden soll. Doch auch dieser Schritt ist noch ungeklärt. „Noch haben wir keine Fördergelder für einen Neubau, vielleicht sanieren wir die Sportschule auch nur und bleiben am jetzigen Standort“, verwies gestern der Leiter der Schule, Jörn Etzold darauf, dass bei der von den Planern gewünschten Verlegung der Einrichtung noch keine Entscheidung gefallen sei.

Die Wiro hat das Areal von der Reederei Scandlines für 14,2 Millionen Euro gekauft. Ab 2015 will sie mit der Bebauung — hauptsächlich Wohnungsbau — beginnen. Im ersten Quartal 2014 sollen die genauen Pläne erstmals öffentlich vorgestellt werden.

 

Thomas Sternberg

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