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Molenfeuer löst Problem der Toiletten

Warnemünde Molenfeuer löst Problem der Toiletten

hat gute Chancen für öffentliche Toilette am neuen Werft-Umsteigebahnhof. Sie wurden Reisenden und Einwohnern versprochen, als das gesamte Areal mit Millionenaufwand umgestaltet wurde.

Warnemünde. Doch bislang gibt es statt moderner Toiletten nur ein Provisorium. Gestern gab die Wohnpark am Molenfeuer GmbH, die das Gelände des früheren Güterbahnhofs bebaut, bekannt, das sie die dringend benötigte öffentliche Toilette am neuen Werftbahnhof errichten will.

Sie soll Bestandteil eines architektonischen Ausrufezeichens werden, das um das alte Molenfeuer herum entstehen soll. Für das Projekt sei jetzt der Bauantrag eingereicht worden. Das alte Molenfeuer, das dem neuen Wohngebiet seinen Namen gibt, wird restauriert und von seinem jetzigen Standort in Richtung Werftbahnhof versetzt. Dort bekommt es eine Sockelbebauung, wodurch eine Gewerbefläche von rund 100 Quadratmetern entsteht. An diesem hochfrequentierten Standort kommen laut Investor verschiedene Nutzungen infrage.

Das geplante Nutzungskonzept des Leuchtturms umfasst auch die öffentliche Begehbarkeit durch Anwohner und Touristen. Das Sockelgebäude verschafft dem Leuchtturm hierfür eine erhobene Position und dem Besucher die Möglichkeit auf die Warnow zu schauen.

Das historische Molenfeuer wurde 1902 anlässlich des Hafenumbaus in Warnemünde gebaut. Der Entwurf stammt von Hafenbaudirektor Karl Kerner, der auch Konstrukteur des Warnemünder Leuchtturms ist.

Zunächst diente es in den Jahren 1903 bis 1962 als Richtfeuer auf der Mittelmole, anschließend bis 1997 auf der Ostmole. Jetzt erhält das Molenfeuer eine neue Bedeutung.

Im Rahmen des Wohnparks entstehen neben Eigentumswohnungen 3000 Quadratmeter Büro-, Praxis- und Einzelhandelsfläche.

OZ

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