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Nach Streit: Grünes Licht für Neubau

Warnemünde Nach Streit: Grünes Licht für Neubau

Im zweiten Anlauf hat sich der Bauausschuss der Bürgerschaft für den Neubau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes im „Hafenquartier“ beim ehemaligen Güterbahnhof ausgesprochen.

Warnemünde. Im zweiten Anlauf hat sich der Bauausschuss der Bürgerschaft für den Neubau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes im „Hafenquartier“ beim ehemaligen Güterbahnhof ausgesprochen.

Bereits Anfang Dezember stand das Vorhaben auf der Tagesordnung. Doch damals wollte man erst die Entscheidung im Warnemünder Ortsbeirat abwarten. Der hatte das Vorhaben dann abgelehnt, obwohl es baurechtlich zulässig ist. Der Beirat hatte die geplante Höhe des Gebäudes und die starke Verschattung durch das Haus kritisiert und vorgeschlagen, das Vorhaben im Gestaltungsbeirat der Hansestadt vorzustellen. Das wird in diesem Fall nicht passieren.

„Ich habe Angst davor, dass diese Art von Architektur als typisch für das Ostseebad ein Beispiel wird“, drückte Bauausschussmitglied Helge Bothur (Linke) sein Unbehagen aus. Was denn wohl die richtige Architektur für Warnemünde sei, fragte der Ausschussvorsitzende Frank Giesen (CDU). Die Antwort blieb naturgemäß offen. Der Bauausschuss bestätigte die Baupläne, und auch das städtische Bauamt sieht keine Gründe, es nicht umzusetzen.

Dort, wo das „Tunnelhaus“ an der Alten Bahnhofsstraße stand, entsteht nun ein 20 Meter hohes Gebäude mit 26 Wohnungen und einem Aparthotel mit 28 Appartements. Es werde ein richtiges Hotel mit Wäschewechsel, Reinigung, Frühstück und Concierge, versichern die Investoren. Anleger kaufen ein oder mehrere Appartements, die dann zu dem Aparthotel zusammengeschlossen und zentral vermietet und betreut werden. Für das geplante Hostel und das Aparthotel gebe es einen gemeinsamen Betreiber, so die Investoren.

 



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