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Sanierung der Brücke läuft

Warnemünde Sanierung der Brücke läuft

Die vom Rostocker Tief- und Hafenbauamt angekündigten Sanierungs- und Reparaturarbeiten an der Warnemünder Bahnhofsbrücke haben gestern begonnen.

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Seit gestern wird die Bahnhofs- brücke saniert.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Die vom Rostocker Tief- und Hafenbauamt angekündigten Sanierungs- und Reparaturarbeiten an der Warnemünder Bahnhofsbrücke haben gestern begonnen. In den kommenden Wochen wird eine neue Drehmechanik eingebaut, damit die Brücke über den Alten Strom wieder bewegt werden kann.

Mit den Arbeiten wurde die Firma Schorisch Magis aus Karstädt in Brandenburg beauftragt. Sie demontiert Teile der alten Drehmechanik und ersetzt sie durch neue. Die Spezialfirma für Stahlwasserbau hat gerade die neue Drehbrücke für Malchow geliefert und montiert. Die Aufgabe in Warnemünde ist nicht ganz so umfangreich.

Dank einer Förderung aus Schwerin konnten die Aufträge Anfang des Jahres ausgelöst werden, nachdem die Brücke drei Jahre lang nicht gedreht werden konnte. Die Arbeiten werden in zwei Bauphasen durchgeführt. Im ersten Schritt wird die gesamte Brückenkonstruktion angehoben. Der kaputte Antrieb wird ausgebaut, danach erneuert und von der Brückenmitte in den Außenbereich verlagert. Der Status der Brücke als technisches Denkmal wird von den Arbeiten nicht verändert.

Seit gestern ist die Brücke sowohl für die Fußgänger und Radfahrer als auch auf dem Wasser für die Boote halbseitig gesperrt. Vollsperrungen sind laut Hafen- und Tiefbauamt nur in den Nachtstunden oder in frühen Morgenstunden geplant. Hinweise zu Vollsperrungen erfolgen 24 Stunden vorher per Infotafel an der Brücke.

Das 80 Tonnen schwere Bauwerk wurde 1991 rekonstruiert. Ein Schiff rammte es 2000. Bis 2005 wurden die Schäden behoben. 2011 brach das Getriebe.

 



tst

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