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Seefahrtschule verjüngt sich bald wieder

Warnemünde Seefahrtschule verjüngt sich bald wieder

Rund 80 Studierende haben sich an der traditionsreichen Ausbildungsstätte in Warnemünde neu immatrikuliert.

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Nautik-Studentinnen üben mit einem Sextanten.

Quelle: Sören Bolz

Warnemünde. Mit etwas mehr als 80 Immatrikulationen an der Warnemünder Seefahrtschule wird der Neuzugang an Studierenden in diesem Jahr die Marke vom Sommer 2012 vermutlich knapp verfehlen. Für Hochschulsprecher Sören Bolz ist dies trotzdem ein beachtlicher Zulauf. „Wenn ich immer höre, dass die Bewerber für die Berufsausbildung knapp werden und in Rechnung stelle, dass bei uns im Bereich ,Nautik/Verkehrsbetrieb‘ in diesem Jahr wieder ein Numerus clausus eingeführt wurde, können wir über das Interesse an unserer Schule stolz sein“, sagt er. Immerhin haben die Interessenten für einen Beruf in der Seefahrt mehrere Alternativen. Eine ähnliche Ausbildung wie in Warnemünde, der Außenstelle der Hochschule Wismar, gibt es in Bremen, Flensburg, Elsfleth und Leer.

Das neue Semester hat zwar gestern offiziell begonnen, doch richtig los geht es erst am 23. September. Für den Master-Studiengang „Operation and Management of Maritime Systems“ sind sogar noch Einschreibungen möglich.

Mit der Eröffnungsveranstaltung am 23. September wird sich Warnemünde, zumindest in einigen Winkeln, wieder kräftig verjüngen. Die meiste Zeit verbringen die Hochschüler allerdings auf dem Campus.

Als Wohnort, so weiß Bolz, wählen viele lieber die Kröpeliner-Tor-Vorstadt oder den Nordwesten. Für das beliebte Wohnheim im Hochschulgelände gibt es eine Warteliste. Auch der Anlaufpunkt fürs Glas Bier nach der Vorlesung, der Studentenklub „Sumpf“, befindet sich noch auf dem Gebiet des Campus‘.

Studenten, die einen Beruf in der Seefahrt ergreifen möchten, kommen aus ganz Deutschland nach Warnemünde — und sogar aus der Schweiz. Die Bedingungen sind hier ideal; nicht zuletzt auch deshalb, weil interdisziplinäre Kooperationen mit der Rostocker Uni und mit Unternehmen der Branche möglich sind. Beispielsweise werden Verträge mit der Uni abgeschlossen, wenn Absolventen promovieren wollen. Achim Treder

 

 

OZ

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