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Stürme schlagen erneut große Schneisen in die Heide

Markgrafenheide Stürme schlagen erneut große Schneisen in die Heide

Nach gut einem Jahr sind die Schäden des Orkans „Xaver“ gerade beseitigt, da legen „Felix“ und „Elon“ 4000 Festmeter Holz im Wald um.

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Regelrechte Schneisen haben die Sturmtiefs „Felix“ und „Elon“ am vergangenen Wochenende im Norden der Heide geschlagen.

Quelle: Jörg Harmuth

Markgrafenheide. Die Mitarbeiter des Rostocker Stadtforstamtes können es kaum fassen. Gerade sind die Verwüstungen vom Orkan „Xaver“ vom Dezember 2013 behoben, da haben die Stürme vom vergangenen Wochenende erneut für große Schäden in der Rostocker Heide gesorgt.

„Felix und Elon haben eine Schneise der Verwüstung im Nordteil der Heide hinterlassen“, sagt Forstamtsleiter Jörg Harmuth. Zwar seien diese Schäden nicht mit denen vom Orkan „Xaver“ vergleichbar, aber trotzdem überdurchschnittlich hoch.

Zum Vergleich: 12000 bis 14000 Festmeter Holz — ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter fester Holzmasse — werden jährlich in der Heide eingeschlagen und vermarktet. „Xaver“ legte rund 100000 Bäume mit 20000 Festmetern Holz um. Und jetzt bei „Felix“ und „Elon“ wird der Bruch auf rund 4000 Festmeter geschätzt, was immerhin rund einem Drittel des Jahreseinschlags entspricht. Vor allem den östlichsten Bereich um Markgrafenheide, den Raum Torfbrücke, hat es erneut besonders schwer getroffen.

„Wir haben schon mit den Aufräumarbeiten begonnen, doch es ist schwierig, weil viele Flächen im Moment einfach zu nass sind“, sagt Burkert Brosin aus dem Stadtforstamt. Nur dort, wo es Sandböden gebe, könne man derzeit Technik einsetzen. Mit dem Aufräumen und Vermarkten des „Xaver“-Holzes war das Stadtforstamt bis in den Spätsommer hinein beschäftigt. Selbstverständlich, so Brosin, werde ein Großteil der betroffenen Flächen wieder aufgeforstet. Doch das könnte dauern, denn die Böden müssten sich erst erholen. Der hohe Fichtenbestand und die permanente Nässe hätten die Böden „arm“

gemacht. Zwei bis drei Jahre könnte es unter Umständen dauern, bis die Schneisen nach den jetzigen Sturmschäden aufgeforstet werden. Vor allem Laubbäume werden seit etlichen Jahren in der Rostocker Heide neu gepflanzt.

 



tst

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Rostock
Vor allem im nördlichsten Teil der Rostocker Heide zwischen Markgrafenheide und Torfbrücke schlugen die Stürme regelrecht Schneisen in den Wald.

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