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Tourismuschef fordert: Qualität statt neue Hotelbetten

Warnemünde Tourismuschef fordert: Qualität statt neue Hotelbetten

2012 gab es eine Steigerung von 12,6 Prozent bei den Übernachtungen, auch im ersten Halbjahr 2013 zeigt sich ein erneutes Wachstum.

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Matthias Fromm, Tourismuschef

Warnemünde. Die Hansestadt mit ihrem Seebad Warnemünde ist als Urlaubsregion beliebter denn je. Wie die Tourismuszentrale informiert, konnte im vergangenen Jahr eine erneute Steigerung von 12,6 Prozent in den Übernachtungs- zahlen verzeichnet werden — Tendenz steigend. Auch im ersten Halbjahr 2013 zeigte sich bei Ankünften und Übernachtungen bereits ein erneutes Wachstum von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Voraussetzung für das weitere positive Wachstum sei dabei jedoch die qualitative Weiterentwicklung. „Aus touristischer Sicht sprechen wir uns klar gegen ein unkontrolliertes Bettenwachstum in der Hansestadt aus“, betont Tourismusdirektor Matthias Fromm. Um die Nachfrage der Gäste weiterhin bedienen zu können, sei in erster Linie ein qualitatives Wachstum notwendig, so Fromm. Die Entwicklung zielgruppenspezifischer Produkte, die Konzentration auf Nischenmärkte wie den Gesundheitstourismus oder den Bereich Tagungen und Kongresse sowie die Belebung der Nebensaison seien wichtig, unterstreicht der Tourismuschef, um eine bessere Ganzjahresauslastung zu erreichen.

Auch in der von der Bürgerschaft verabschiedeten Tourismuskonzeption 2022 wird das qualitative Wachstum vor dem Hintergrund wachsender Gästezahlen empfohlen. Die Einführung von Umweltstandards, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und die Modernisierung der Objekte werden dort beispielsweise empfohlen.

Viele Betreiber von Hotels und Pensionen setzten schon jetzt, so Fromm, verstärkt auf neue qualitative Aspekte in ihrer Angebotsstruktur, um dem Bedarf bestimmter Gästegruppen zu entsprechen.

 

OZ

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