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Wohnpark Molenfeuer wächst

Warnemünde Wohnpark Molenfeuer wächst

Der Investor stellte einen Bauantrag für zwei weitere Gebäude.

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Der im Bau befindliche Wohnpark Molenfeuer wird wohl um zwei weitere Wohngebäude wachsen.

Quelle: Karsten Wilke

Warnemünde. Der im Bau befindliche Wohnpark am Molenfeuer in Warnemünde wird noch weiter wachsen als bisher geplant. Der Investor hat einen Bauantrag für zwei weitere Wohngebäude gestellt. Das teilt Renee Schäfer, Abteilungsleiterin im Bauamt Rostock, mit. „Es sind zwei weitere Häuser mit 25 Wohnungen beantragt. Sie werden identisch sein mit denen, die derzeit gebaut werden und schon vorgestellt wurden“, sagt sie. Die beiden neuen Häuser sollen durch eine Tiefgarage verbunden werden. Von Seiten der Stadt gibt es keine Einwände gegen den Bauantrag.

Ein Dorn im Auge ist der aktuelle Vorstoß aber dem Bauausschuss Warnemünde. „Letzten Endes gibt es einen großen, problematischen Punkt. Was fehlt, sind die schallschluckenden Maßnahmen. Der B-Plan verpflichtet zu einer solchen Bebauung, die vor Lärm der Bahnanlagen und Kreuzschifffahrt schützt“, sagt der Ausschussvorsitzende Arndt Zindler. So ein Lärmschutzriegel könne beispielsweise durch fünfgeschossige Hochgaragen errichtet werden. „Dafür ist aber noch kein Antrag gestellt,“ sagt er.

Der Beiratsvorsitzende Alexander Prechtel (CDU) will im Zweifelsfall hart bleiben. „Die Nutzung der Wohnbebauung ist nur möglich, wenn die Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt sind“, stellt er klar. Er wolle, dass die Stadt den Hinweis an den Investor weiterleite.

Beim Bauamt ist man hingegen entspannt. „Eine Baugenehmigung sagt nicht aus, dass dann direkt gebaut wird. Die Genehmigung ist drei Jahre gültig und kann dann noch verlängert werden“, erklärt Renee Schäfer. Es sei Sache des Investors, wann er welchen Antrag stelle. „Im Zweifel wird die Stadt verklagt, wenn sich künftige Wohnungsbesitzer wegen des Lärms beschweren. Das ist aber nicht unser Problem. Wir als Beirat können lediglich auf das potenzielle Problem hinweisen“, mahnt Jurist Prechtel .

Karsten Wilke

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