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Rostock Warnemünder Leuchturm wird 120 Jahre alt
Mecklenburg Rostock Warnemünder Leuchturm wird 120 Jahre alt
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12:39 30.07.2018
Leserfoto: Der Leuchtturm von Warnemünde mit dem „Teepot“ im Vordergrund. Quelle: Torsten Graczyk
Warnemünde

Er ist das Wahrzeichen der Seefahrt. Ihm verdanken Seeleute ihr Leben, denn er sendet Lichtzeichen hinaus auf das Meer und erleuchtete so manch einem den Weg zurück in die Heimat. Die Rede ist vom Warnemünder Leuchtturm, welcher bereits seit 120 Jahren aktives Seezeichen ist. Aus diesem Anlass veranstaltete der Förderverein „Leuchtturm Warnemünde“ am Sonnabend ein Fest mit Bühnenprogramm. Neben der Warnemünder Trachtengruppe und dem Shantychor De Klaashahns trat auch das Duo Jacobs und Sander auf. 

Das 37 Meter hohe Wahrzeichen Warnemündes, der Leuchtturm, hat am Wochenende seinen 120. Geburtstag gefeiert. In unserer Galerie haben wir einige Aufnahmen zusammengestellt.

Was viele über das Wahrzeichen nicht wissen: Der Leuchtturm ist Eigentum des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Stralsund und wird vom Förderverein Leuchtturm Warnemünde gemietet und instand gehalten. Doch wieso ist das Seezeichen in Zeiten von GPS noch so wichtig? „Das elektronische Navigationssystem kann auch ausfallen oder existiert bei kleineren Booten gar nicht erst. Am Leuchtfeuer können sie ihre Orientierung bewahren“, erklärt Klaus Möller, Vorsitzender des Fördervereins „Leuchtturm Warnemünde“. Der Turm ist knapp 37 Meter hoch. „Bei schönem Wetter kann man von ganz oben bis nach Dänemark schauen und die Windräder erkennen“, so Möller weiter. Dafür müssen Besucher aber zunächst die 135 Stufen erklimmen.

Für Klaus Möller hat das Bauwerk neben seiner Funktion der Wahrung der maritimen Sicherheit auch eine persönliche Bedeutung: „Er spendet Licht in der Dunkelheit und symbolisiert Heimat.“ Warnemünde ohne sein Wahrzeichen wäre nicht mehr dasselbe, meint er.

Dem kann Christopher Klee (53) nur zustimmen. Der gebürtige Rostocker lebt mittlerweile in Gera, doch das Wahrzeichen der Hansestadt trägt er immer bei sich. Ein kleines Abbild dessen ziert seinen Arm. „Immer wenn ich zurück in Rostock bin, muss ich durch Warnemünde spazieren. Der Leuchtturm ist ein Teil meiner Heimat und gehört auch zu mir.“

Rund um den Leuchtturm

1898 wurde der Warnemünder Leuchtturm erstmals in Betrieb genommen. Der Bau wurde damals von Karl Friedrich Kerner geleitet. Das Bauwerk ist etwa 37 Meter hoch und kann bei schönem Wetter bis zu 16,7 Seemeilen weit erkannt werden.1919 erfolgte die Umstellung des Leuchtfeuers von Petroleum auf den elektrischen Betrieb.72 Sekunden beträgt die Umlaufzeit der Drehoptik.60 000 Gäste nutzen jedes Jahr die Gelegenheit, das Wahrzeichen des Ostseebades zu besteigen. Dabei müssen sie insgesamt135 Stufen erklimmen

Susanne Gidzinski Jr

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