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Rostock Wassersportlern bricht Schwimmsteg weg
Mecklenburg Rostock Wassersportlern bricht Schwimmsteg weg
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00:18 11.05.2018
Kurz vor Ostern soll der Schwimmsteg in Schieflage geraten sein. Die Stadt will das Problem in den nächsten drei Wochen angehen. Quelle: Foto: Ove Arscholl
Gehlsdorf

Den Rostocker Wassersportlern ist am Gehlsdorfer Ufer eine wichtige Anlegestelle verloren gegangen: Der öffentliche Schwimmsteg ist ins Wasser geknickt. „Das ist durch Eis, Schnee und Sturm kurz vor Ostern passiert“, sagt Dirk Jahnke, Inhaber der Boots- und Segelschule Baltic-Sport. Für ihn ist der Steg unter anderem bei Prüfungen wichtig. „Hier legen die Motorboote an und ab.“ Jahnke bedauert den Zustand: „Damit wollten wir uns mal für Olympia bewerben. Das ist schon peinlich.“

Das Rostocker Hafen- und Seemannsamt hat nach eigenen Angaben seit etwa vier Wochen Kenntnis von der Schieflage der Anlage. „Es handelt sich um einen Schwimmsteg, bei dem ein Auftriebskörper defekt und vollgelaufen ist“, teilt Stadtsprecher Ulrich Kunze mit. Der Steg soll in den nächsten drei Wochen zunächst geborgen werden. „Der entsprechende Auftrag ist erteilt.“ Die Bergung kostet einige tausend Euro. „Das Amt wird die Gelegenheit nutzen, den Steg an Land in seiner Substanz zu begutachten. Auf dieser Grundlage wird dann zu entscheiden sein, in welcher Form die Anlage wiederhergestellt wird“, so Kunze weiter.

Segellehrer Jahnke hofft auf eine rasche Lösung: „Das wird ja nicht besser, je länger es dauert. Das Holz vergammelt.“ Lächelnd fügt er hinzu: „Aber vielleicht müssen wir jetzt bis zur Bundesgartenschau 2025 warten.“ Hintergrund: Im Zuge der Buga könnte das Gehlsdorfer Ufer saniert werden. Die Bürgerschaft entscheidet am Mittwoch, ob sich die Stadt um die Schau bewirbt. André Wornowski

OZ

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