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Weißbier-Waldi plaudert ganz privat

4sp 30 13 Weißbier-Waldi plaudert ganz privat

Der frühere ARD- Sportreporter Waldemar Hartmann stellt sein Buch „Dritte Halbzeit“ vor.

Trotz des Halbfinales im DFB-Pokalspiel zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg am Dienstagabend strömten rund 160 Menschen in die Buchhandlung Hugendubel, wo Sportreporter Waldemar Hartmann sein erstes Buch „Dritte Halbzeit — Eine Bilanz“ vorstellte.

„Ich muss mich wirklich wundern, wie viele Leute gekommen sind“, sagt der waschechte Bayer und lacht. Hartmann kommt an bei den Norddeutschen. „Er ist ein echter Profi, total authentisch“, erklärt Ulrich Freudenfeld (66). Sogar schauspielerisches Talent bescheinigt Marianne Bürenheide dem Weißbier-Waldi, den sie bisher nur aus dem Fernsehen kannte.

„Das hat er locker gemacht“, sagt Franz Bürenheide (64), der sich aber gewünscht hätte, dass Waldi noch mehr über Uli Hoeneß , Präsident des FC Bayern, plaudert.

Dafür erzählt der ehemalige Sportkommentator ganz unbefangen über die „Hammer-Braut“ Michelle Hunziker und gibt zu, dass er bei ihr leider nicht landen konnte. Auch die Anekdote über seine erste Liebe Renate K. aus Erfurt bringt die Zuhörer zum Lachen. Diese steht der heiteren Geschichte über eine 10 000 Euro-Gaststättenrechnung von ihm und seinem Freund Reiner Calmund , ehemaliger Manager von Bayer Leverkusen, in nichts nach. Das Publikum applaudiert. Zwei Stunden lang sorgt der nicht auf den Mund gefallene Hartmann für amüsante Unterhaltung.

Das sieht Ingolf Schwartz (48) so, der zusammen mit seiner Tochter Anne Schwartz kam.„Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Top.“ Dass der frühere Sportreporter frei gesprochen und nicht ein einziges Mal im Buch gelesen habe, kam an. „Es war beeindruckend, und die Zeit verging schnell“, sagt Torsten Gärtner (51), der seine Frau Ute (52) mit im Schlepptau hatte.

„Er ist ein Typ zum Anfassen und erzählt viel Privates. Das mögen die Leute“, schätzt Buchhändlerin Daniela Pieper (34) ein. Die Gäste wollen gar nicht nach Hause gehen. Waldi geht es genauso: „Ich fühle mich sauwohl“, sagt er und trinkt noch einen Schluck kaltes Weißbier, bevor er Autogramme gibt.

OZ

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