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Werftarbeiter demonstrieren für höhere Löhne

Rostock/Stralsund Werftarbeiter demonstrieren für höhere Löhne

Im Tarifkonflikt der Metallindustrie macht die Gewerkschaft Druck. Eine Woche vor der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten sind nun auch ihre Mitglieder in Stralsund und Rostock zu Aktionen aufgerufen worden. Der Arbeitgeberverband warnt.

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Werftarbeiter demonstrieren vor der MV-Werft in Stralsund für höhere Löhne und eine zeitweise Reduzierung der Arbeitszeit.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Rostock/Stralsund. Mit einer Kundgebung vor der MV-Werft in Stralsund haben am Donnerstag die Proteste der IG Metall in Mecklenburg-Vorpommern für höhere Löhne und eine zeitweise Reduzierung der Arbeitszeit begonnen. Knapp 100 Beschäftigte der Metallbranche  - nach Gewerkschaftsangaben rund 150 - trafen sich mit Transparenten wie „Miteinander für Morgen“ und „Miteinander für mehr Zeit für uns“ vor dem Tor der MV-Werften.

Wie der IG Metall-Bevollmächtigter Guido Fröschke sagte, wurde in Stralsund bewusst auf einen Warnstreik verzichtet. An dem Stralsunder Werftstandort seien nach der Übernahme durch den Werftenverbund wieder rund 250 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir sind froh, dass es an diesem Werftenstandort weitergeht und wieder Jobs entstehen“, sagte Fröschke. Dennoch wolle man mit der Aktion Solidarität zeigen. „Wir sind im Norden nicht allein.“ In der kommenden Woche beginnt in Stralsund der Bau einer 164 Meter langen Expeditionsyacht. Sie soll komplett in Stralsund gefertigt werden.

Warnstreiks sind am Donnerstag noch in Rostock bei der Ingenieurtechnik und Maschinenbau GmbH in der Industriestraße sowie bei Caterpillar Motoren Rostock, der Neptun Werft und den MV Werften geplant. In Rostock soll unter anderem auch bei SEAR gestreikt werden, der Firma des Nordmetall-Präsidenten Thomas Lambusch.

Lambusch warnt Beschäftigte vor der Teilnahme: „Mit den illegalen Warnstreiks begibt sich die IG Metall auf einen gefährlichen Kurs, der auch für die Arbeitnehmer nicht ohne Risiken ist.“

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