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Winterferien: Arbeitgeber haben nichts gegen Skifahrer

Rostock Winterferien: Arbeitgeber haben nichts gegen Skifahrer

Wer sich in seinem Winterurlaub verletzt und ausfällt, muss keine Sanktionen von seinem Arbeitgeber befürchten.

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Mit dem Snowboard abheben: Das bringt tolle Fotos, kann aber auch ins Auge gehen. Mit Sanktionen vom Arbeitgeber muss trotzdem nicht gerechnet werden.

Quelle: Heiko Hoffmann

Rostock. Seit Montag fahren wieder Tausende in den Urlaub zum Skifahren oder Snowboarden. Nicht alle kommen heil wieder aus dem Urlaub zurück. Rechnerisch verletzte sich in der Saison 2016/17 jeder 170. Fast jeder Zweite davon musste stationär behandelt werden. 

Mit Konsequenzen, wie Lohnentzug, muss meist nicht gerechnet werden. „Uns ist noch keine Häufung der Krankheitsfälle nach dem Urlaub aufgefallen“, sagt Patrick Hoppe, Sprecher der Helios Kliniken Schwerin. Der durch Wintersport verursachte Ausfall werde wie ein normaler Krankheitsfall individuell ausgeglichen. 

Aktivurlaub erholsamer

„Bei uns werden keine Sportarten verboten, besonders nicht Skifahren“, sagt auch Matthias Dettmann, Geschäftsführer des deutschen Hotel- und Gaststättenverbands MV. Meist sei Aktivurlaub sowieso erholsamer als die freie Zeit zu Hause auf dem Sofa zu verbringen.

Ähnlich sieht das auch Sven Müller, Geschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände MV: „Urlaub ist zur Erholung da und für manchen gehört Skifahren dazu.“ Jedoch erwarte der Arbeitgeber, dass der Urlauber das Risiko bei der gewählten Sportart selbst einschätzen könne.

Probleme nur bei Selbstverschulden

Die Krankenkassen bezahlen ohne Murren, solange es kein Selbstverschulden bei der Verletzung gibt. „Nur wenn Sie sich beispielsweise selbst den Finger abschneiden, um nicht arbeiten zu müssen, zahlen wir nicht“, sagt Markus Juhls von der AOK Nordost.

Christin Tute

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