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Winterserenade lockt 800 Besucher in die Altstadt

Rostock Winterserenade lockt 800 Besucher in die Altstadt

Zum 15. Mal hat am Sonnabend die Winterserenade in der östlichen Altstadt stattgefunden. Laut Veranstalter ein voller Erfolg. Zum 800. Stadtgeburtstag von Rostock hatten sie sich ein besonderes Finale ausgedacht.

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Beatrix Becker (l.) und Stefanie John musizieren zur 15. Winterserenade zwischen Motorrädern bei den „Küstencruisern“. Die Veranstaltung hat 800 Besucher in die östliche Altstadt von Rostock gezogen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Schon vor dem Startschuss um 17 Uhr stehen die Besucher Schlange vor dem „Küstencruiser“ – der ehemalige „Harley Davidson“-Shop – in der östlichen Altstadt. Sie wollen sich kein Motorrad mieten, sie freuen sich auf einen Abend voll Klassik und Kultur. Es sind die Besucher der 15. Winterserenade.

DCX-Bild

Zum 15. Mal hat am Sonnabend die Winterserenade in der östlichen Altstadt stattgefunden. Laut Veranstalter ein voller Erfolg. Zum 800. Stadtgeburtstag von Rostock hatten sie sich ein besonderes Finale ausgedacht.

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Das Geschäft in der Molkenstraße nimmt zum zweiten Mal teil. In diesem Jahr spielen hier Beatrix Becker – an Klavier und Bassklarinette – und Stefanie John am fünfsaitigen Cello. „Wir sind eine Firma der östlichen Altstadt und die Serenade ist eines ,Der’ großen Veranstaltungen hier“, sagt Andrea Matthes vom „Küstencruiser“. Auch Annemarie Jonas aus Kassebohm hat wieder eine Glasperle – die Eintrittskarte für den Abend – ergattert. „Die Winterserenade hat mir schon im vorigen Jahr super gefallen.“ Ingo und Marianne Schneider haben schon zehn Glasperlen gesamelt. „Das Schöne an der Serenade ist, dass es so ungezwungen ist“, erklärt Ingo Schneider. An einem Abend würden sie es schaffen, fünf Programmpunkte abzuhaken.

Klassik-Hopping zu 16 Veranstaltungsorten

Denn insgesamt stehen 16 Bars, Galerien, Restaurants und Kirchen als Veranstaltungsort in der klassischen Nacht zur Verfügung. Auch wenn aufgrund der kühlen Temperaturen die Musiker aus der Winterkirche St. Petri in das Foyer der Hochschule für Musik und Theater (HMT) ziehen mussten. Doch das tut der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: „Es war sehr, sehr schön. Bisher die beste Winterserenade überhaupt“, schwärmt Veranstalter Robert Uhde von Sphinx ET. „Das Konzept ist ist bekannt, aber ich persönlich glaube, dass es nirgendwo eine Veranstatung dieser Art mit hochwertiger klassischer Musik gibt. Das ist vor allem auch den tollen Musikern der HMT zu verdanken.“

Zum 800. Stadtgeburtstag haben sich die Veranstalter der Winterserenade etwas Besonderes ausgedacht. Die Anzahl der Glasperlen wurde auf 800 limitiert. Beim Abschlusskonzert in der Nikolaikirche konnten so 800 Rostocker gemeinsam singen. „Es war einmalig“, so Uhde.

Johanna Hegermann

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