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Wiro friert Kaltmiete für 800 Wohnungen ein

Rostock Wiro friert Kaltmiete für 800 Wohnungen ein

Die Initiative „Miet-Anker“ soll Haushalten mit mittleren Einkommen zugute kommen.

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Die Wohnungsgesellschaft Wiro will bei bis zu 800 ihrer Bestandsobjekte die Nettokaltmieten einfrieren.

Quelle: Norbert Fellechner

Rostock. Die Wiro friert Kaltmieten ein: Damit sich mehr Menschen in Rostock eine Wohnung leisten können, will das Kommunalunternehmen schrittweise bei bis zu 800 ihrer Bestandsobjekte die Nettokaltmieten deckeln. Das Projekt „Wiro-Miet-Anker“ sieht vor: Wird für eine freigewordene Wohnung ein neuer Vertrag abgeschlossen, soll der neue Mieter nicht mehr als 5,30 Euro pro Quadratmeter zahlen müssen. Das Programm könnte im kommenden Jahr starten und soll zunächst bis 2025 befristet sein. Damit wolle die Wiro jenen Haushalten bezahlbaren Wohnraum anbieten, die ein niedriges Einkommen hätten, aber keine staatliche Unterstützung bekämen, erklärt Ralf Zimlich, Vorsitzender der Geschäftsführung.

 

Der Miet-Anker ist eine zusätzliche Initiative zum „Bündnis für Wohnen“. Letzteres soll Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) auf dem Weg bringen. Hauptanliegen: Wiro, Wohnungsgenossenschaften und Privatinvestoren sollen mehr bauen, um Rostocks angespannten Mietmarkt zu entlasten. Das gelinge aber nicht von jetzt auf gleich, sagt Zimlich. „Um schnell einen ersten Schritt voranzukommen, haben wir den ,Wiro-Miet-Anker’ vorgeschlagen.“

Die Bürgerschaft unterstützt das Projekt. Sie hat am Mittwochabend den OB damit beauftragt, den Miet-Anker in Zusammenarbeit mit der Wiro konzeptionell zu untersetzen und bis zu der Bürgerschaftssitzung im März 2018 einen entsprechenden Vorschlag vorzulegen.

AB

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