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„Büchner“-Untergang: Schlepper trifft keine Schuld

Rostock/Gdynia „Büchner“-Untergang: Schlepper trifft keine Schuld

Die polnischen Behörden haben die Untersuchungen zur Havarie des vor Gdynia gesunkenen ehemaligen Ausbildungsschiffs aus Rostock eingestellt.

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Das Wrack der „Georg Büchner“ auf dem Grund der Ostsee.

Quelle: Przemek Trzesniowski

Rostock. Die polnische Behörde hat die Voruntersuchungen zum Untergang der „Georg Büchner“ eingestellt – mit dem Ergebnis, dass sie nicht zuständig ist. Wie die staatliche Kommission der Untersuchung von Seeunfällen (PKBWM) gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG mitteilte, könne sie sich nur mit Schiffsunfällen befassen, und um einen solchen habe es sich beim „Büchner“-Untergang nicht gehandelt. Nach Aussage des Vorsitzenden der Komission, Cezary Luczywek, sei es notwendig, ein Unterwassergutachten anzufertigen, um die Ursache der Havarie aufzuklären.

Das ehemalige Rostocker Ausbildungsschiff war am 30. Mai vor der polnischen Halbinsel Hel auf dem Weg nach Klaipeda (Litauen) gesunken. Die polnische Kommission hat nach eigener Aussage „alle Unterlagen des Schleppers und des Wracks untersucht“. Zudem seien die Besatzung und der Reeder des polnischen Schleppers „Ajax“ verhört worden. Demnach sei das Schleppen „reibungslos und gemäß der Seestandards“ verlaufen. Die Geschwindigkeit und der Kurs des Schleppers seien korrekt gewesen. Es habe keine Auffälligkeiten gegeben, bis die „Büchner“ in Schlagseite geraten sei.

Unterdessen teilte der Insolvenzverwalter mit, dass der noch immer unbekannte Käufer der „Büchner“ den Kaufpreis Mitte Juni überwiesen hat. Zur Höhe des Preises machte er laut Medienberichten keine Angaben. Im Gespräch waren Summen um 900 000 Euro.

OZ

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