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Rostock Der Streit um Eisbrecher „Stephan Jantzen“ geht weiter
Mecklenburg Rostock Der Streit um Eisbrecher „Stephan Jantzen“ geht weiter
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06:42 02.04.2014
Die „Stephan Jantzen“ liegt am 18. Juli 2013 am Liegeplatz 30 im Rostocker Überseehafen. Foto: Ove Arscholl Veröffentlichung nur mit Namensnennung gemäß §13 UrhG in der Form „Foto: Ove Arscholl“ oder „Foto: ove-arscholl.de“. Jede Veröffentlichung ist honorarpflichtig. Eine Weiterveräußerung des Lichtbildwerks bedarf der Genehmigung des Autors. Falls nicht anders vereinbart, gelten die aktuellen Honorarempfehlungen der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing. Bankverbindung: Sparda-Bank Berlin, K Quelle: Ove Arscholl
Rostock

Das Tauziehen um die Eigentumsverhältnisse und den Verbleib des Eisbrechers „Stephan Jantzen“ geht weiter. Der Eigentümerstreit konnte auch am 25. März vor dem Landgericht Heidelberg nicht beigelegt werden. Kai Gunther Lehmann sowie der Amerikaner Paolo Zampolli erheben Anspruch auf den Eisbrecher. Grund für die erneute Vertagung der Entscheidung: Das Geld für die Prozesskostensicherheit in Höhe von 11 500 Euro wurde vom Kläger – dem Green Institut of Polar Environment Research, hinter dem Zampolli steht – noch nicht hinterlegt. Bis zum 16. April hat er dafür Zeit.

Der Eisbrecher „Stephan Jantzen“ liegt zurzeit aus Sicherheitsgründen im Rostocker Seehafen. Nachdem im Juni 2013 Einbrecher das Schiff im Stadthafen verwüstet hatten, wurde es verholt. Hinter den Kulissen laufen die Planungen weiter, das Schiff wieder in den Stadthafen zu verlegen. „Wir klären gerade mit einem Anwalt ab, ob wir das Schiff in den Stadthafen verlegen können“, sagt Hafenkapitän Gisbert Ruhnke.



Anja Levien