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„Die Rennbahn muss das ganze Jahr belebt sein“

HEILIGENDAMM „Die Rennbahn muss das ganze Jahr belebt sein“

Das Ostsee-Meeting ist gerettet, doch die Debatte um die Zukunft der Galopprennbahn zwischen Bad Doberan und Heiligendamm hat gerade begonnen.

Bad Doberan. Das Ostsee-Meeting ist gerettet, doch die Debatte um die Zukunft der Galopprennbahn zwischen Bad Doberan und Heiligendamm hat gerade begonnen. Stadt und Rennverein wollen im Laufe des Jahres ein neues Konzept erarbeiten und kriegen dabei unverhoffte Unterstützung durch die Gewerbetreibenden — zum Beispiel von Birgit Koch. Die Betreiberin einer Pension in Heiligendamm fordert: „Auf der Rennbahn muss das ganze Jahr über etwas für Gäste und Einheimische geboten werden.“

Die drei Renntage und die Zappanale — das ist einfach zu wenig: „Das Areal ist doch perfekt für Veranstaltungen“, sagt Koch. Ein Potenzial, das bisher von der Stadt zu wenig und zu selten genutzt wird: „Ich habe in meiner Pension viele Gäste — vom Schweizer Bankier bis zur Familie. Alle sagen, dass Bad Doberan ein wunderschönes Städtchen ist, dass aber mehr los sein sollte.“ Kochs Ideen hat sie unter einem Sammelbegriff zusammengefasst: „Open-Air-Terrain ,Rennbahn‘“. Soll heißen: Das Gelände soll zwölf Monate im Jahr genutzt werden. „Dass die Stadt den Bau von Tribünen und Sanitäranlagen plant, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auch ein Imbiss müsste her.“ Das Rennbahn-Festival, die Freiluft-Party der Diskothek „Shark‘s“ sei 2014 ein Anfang gewesen. „Davon brauchen wir mehr: Sport-Veranstaltungen zum Beispiel, Kettcar-Rennen für Kinder und vieles mehr.“ Koch fordert, dass Stadt und Rennverein Nutzer akquirieren sollen: „Wir bräuchten einen Veranstaltungsplan für das ganze Jahr.“ Auf den Kosten sollen die Partner nicht allein sitzen bleiben: „Hotels und Pensionen, Tourist-Info und auch Unternehmen könnten auch ihren finanziellen Beitrag leisten.“

 



Andreas Meyer

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