Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° Schneefall

Navigation:
Edel-Fleisch: Dummerstorfer erforschen das Japan-Rind

Dummerstorf Edel-Fleisch: Dummerstorfer erforschen das Japan-Rind

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts arbeiten mit Kollegen aus Japan zusammen.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern gibt es bereits Züchter von Wagyu-Kühen.

Voriger Artikel
IMG schickt Großanlage nach Russland
Nächster Artikel
Betonpoller-Streit: Neue Straße bleibt für Verkehr gesperrt

A Blackmore Holdings Ltd. Wagyu bull, right, grazes alongside cows on a field in the Mickleham suburb of Melbourne, Australia, on Wednesday, Oct. 24, 2012. Australia is the world's second-biggest exporter of beef. Photographer: Carla Gottgens/Bloomberg via Getty Images

Quelle: Getty Images

Dummerstorf. Mit ihrem wohlschmeckenden Fleisch erlangten sie weltweit Berühmtheit: Japans Kobe-Rinder sind eine Delikatesse, für die Feinschmecker tief ins Portemonnaie greifen. 400 bis 600 Euro kostet ein Kilo echtes Kobe-Fleisch. Was es so besonders macht, wollen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie in Dummerstorf (Landkreis Rostock) genauer wissen. Seit mehr als zehn Jahren haben sie deshalb Kontakt zur Kyushu-Universität im Süden Japans.

Um korrekt zu sein: Die Dummerstorfer erforschen das Fleisch von Wagyu-Rindern. Der Markenname Kobe-Fleisch darf nur für Tiere verwendet werden, die in der Region Kobe geboren, aufgezogen und dort geschlachtet werden. Die Ursprungsrasse sind Wagyus, die in ihrer Geschichte kaum mit anderen Rassen gekreuzt und auch züchterisch nicht verändert wurden.

Als „außerordentlich aromatisch und würzig“ beschreibt der Dummerstorfer Biologe Prof. Steffen Maak den Geschmack des Wagyu-Fleischs. Schon mit bloßem Auge ist der Unterschied zum Fleisch anderer Rassen sichtbar, bei denen die Zucht auf möglichst fettarmes Muskelfleisch ausgerichtet war. Beim Wagyu durchziehen Fettadern das Muskelgewebe. Und Fett ist ein Geschmacksträger, wissen Kenner.„Marmoriert“, nennen Fachleute diese Fleischqualität.



OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Fragen rund ums Studium: Hier gibt es Hilfe

Info-Service als Erstanlaufstelle / Campusspezialisten vermitteln Lebensgefühl