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Rostock Edel-Fleisch: Dummerstorfer erforschen das Japan-Rind
Mecklenburg Rostock Edel-Fleisch: Dummerstorfer erforschen das Japan-Rind
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08:00 26.03.2014
A Blackmore Holdings Ltd. Wagyu bull, right, grazes alongside cows on a field in the Mickleham suburb of Melbourne, Australia, on Wednesday, Oct. 24, 2012. Australia is the world's second-biggest exporter of beef. Photographer: Carla Gottgens/Bloomberg via Getty Images Quelle: Getty Images
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Dummerstorf

Mit ihrem wohlschmeckenden Fleisch erlangten sie weltweit Berühmtheit: Japans Kobe-Rinder sind eine Delikatesse, für die Feinschmecker tief ins Portemonnaie greifen. 400 bis 600 Euro kostet ein Kilo echtes Kobe-Fleisch. Was es so besonders macht, wollen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie in Dummerstorf (Landkreis Rostock) genauer wissen. Seit mehr als zehn Jahren haben sie deshalb Kontakt zur Kyushu-Universität im Süden Japans.

Um korrekt zu sein: Die Dummerstorfer erforschen das Fleisch von Wagyu-Rindern. Der Markenname Kobe-Fleisch darf nur für Tiere verwendet werden, die in der Region Kobe geboren, aufgezogen und dort geschlachtet werden. Die Ursprungsrasse sind Wagyus, die in ihrer Geschichte kaum mit anderen Rassen gekreuzt und auch züchterisch nicht verändert wurden.

Als „außerordentlich aromatisch und würzig“ beschreibt der Dummerstorfer Biologe Prof. Steffen Maak den Geschmack des Wagyu-Fleischs. Schon mit bloßem Auge ist der Unterschied zum Fleisch anderer Rassen sichtbar, bei denen die Zucht auf möglichst fettarmes Muskelfleisch ausgerichtet war. Beim Wagyu durchziehen Fettadern das Muskelgewebe. Und Fett ist ein Geschmacksträger, wissen Kenner.„Marmoriert“, nennen Fachleute diese Fleischqualität.



OZ

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