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Hafen stößt an seine Grenzen

Bramow Hafen stößt an seine Grenzen

Der Rostocker Fracht- und Fischereihafen stößt an seine Grenzen. Die Züge hängen am Bahnhof Bramow fest, die Flächen sind ausgelastet, teilweise weichen Schiffe auf private Kaianlagen aus.

Bramow. Der Rostocker Fracht- und Fischereihafen stößt an seine Grenzen. Die Züge hängen am Bahnhof Bramow fest, die Flächen sind ausgelastet, teilweise weichen Schiffe auf private Kaianlagen aus. Etwa 30 Millionen Euro müssten bis 2030 in den Fracht- und Fischereihafen investiert werden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Beratungsunternehmens CPL, das auf Hafenlogistik spezialisiert ist. Sie wurde im Wirtschaftsausschuss vorgestellt.

Weitere Erkenntnis: Der Fischereihafen benötigt 7,1 Hektar mehr Fläche und 414 Meter mehr Kaikante bis 2030. Das entspricht drei Liegeplätzen. Der Umschlag wird um 3,6 Prozent steigen. „Schon jetzt gibt es Umschläge, die abgelehnt werden müssen“, sagt Heiko Wenzel vom CPL. Daniele Priebe, Geschäftsführerin des Fracht- und Fischereihafens, setzt daher schon jetzt alle Hebel in Bewegung. „Wir sind in Gesprächen mit angrenzenden Firmen, um weitere Liegeplätze zu schaffen“, sagt sie. Und: Der Bahnhof Bramow soll ausgebaut werden, ein zusätzliches Gleis den Güterverkehr vom S-Bahn-Verkehr unabhängiger machen.

Im Fracht- und Fischereihafen wurden im vergangenen Jahr 1,3 Millionen Tonnen umgeschlagen, darunter vor allem Holz sowie Baustoffe, Glas und Produkte für die Offshoreindustrie. „80 Prozent des Umschlags geht aufs Gleis“, sagt Daniele Priebe.

 



Anja Levien

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Rostock
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