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Lokomotiven und Rennbahn-Gäste — Carl Timm bringt alles unter seine Zelte

WALDECK Lokomotiven und Rennbahn-Gäste — Carl Timm bringt alles unter seine Zelte

„Die Welt ist ein Zelt“ — so wirbt Carl Timm (56) in Waldeck für sein Unternehmen marketing direkt.

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Nicht nur Zelte, auch Tribünen baut Carl Timm für seine Kunden auf.

Quelle: Michael Schißler

Waldeck. „Die Welt ist ein Zelt“ — so wirbt Carl Timm (56) in Waldeck für sein Unternehmen marketing direkt. Wenn man dem Mann genau zuhört, kann man sagen: Die halbe Welt sitzt unter seinen Zelten — in Mecklenburg und Teile darüber hinaus.

Unter seinen Zelten wird aber auch gearbeitet, derzeit in Bützow. „Da haben wir für Vossloh eine richtige Halle aufgestellt, vier Meter hoch, acht Meter breit, 30 Meter lang“, erzählt Timm. Dort werden Eisenbahnen gewartet. 2000 hat sich Carl Timm in Waldeck auf eigene Beine gestellt. Eine Weile hat es gedauert, aber „ich bin einer, der anpacken will“, sagt Timm, der seinen Anfang beim Bremer Großmarkt, aus dem der Rostocker Großmarkt hervorging, machte. „Es ist irgendwie gut gelaufen“, sagt Timm, der seine ersten Geschäftsräume in der Augustenstraße in Rostock hatte. Springburgen hat er aufgestellt, Luftwerbung mit Fesselballons gemacht — und dann kam der Durchbruch mit Märkten und Messen. „Da haben wir Wochenmärkte aufgebaut. Das war ein Programm der Landesregierung und uns hat es in den Städten und bei den Gewerbevereinen bekannt gemacht“, erzählt Timm.

Der Unternehmer war selbst dabei, hat angepackt. „Wir haben Freitag einen Anhänger geholt, alles aufgeladen und dann die Zelte aufgebaut. Sonntag wurde abgebaut und wieder eingelagert.“ Und, damals wie heute: „Ich habe drauf gebrannt.“ Doch irgendwann platzte der Betrieb in der Augustenstraße aus allen Nähten, wie Timm sagt. Das Unternehmen zog nach Waldeck um, verfügt über 4000 Quadratmeter Grundstück mit Halle und eine zusätzliche Miethalle von 600 Quadratmeter.

Und dann der Autobahnbau — Carl Timm und seine Leute zogen mit —, Bauabschnitt für Bauabschnitt der A 20 stellten sie ihre Zelt für die Eröffnungen auf. Beim NDR bringen die Waldecker noch heute die Gäste unters Dach und bei der Hanse Sail in Rostock. Sie waren beim Jubiläum 200 Jahre Heiligendamm die Zeltbauer — und sind es heute noch bei den Doberaner Renntagen. Und wenn es zum Landespresseball in Hohe Düne geht, „dann bin ich im Frack einer der Gäste, und wenn der Ball zu Ende ist, im Overall beim Zeltabbau“, sagt Timm.

Die Arbeit kann er nicht allein bewältigen. Sechs Festangestellte hat das Waldecker Unternehmen, dazu kommen noch Honorarkräfte. Bis zu 4000 Quadratmeter Veranstaltungsfläche kann das Unternehmen aufbauen, die Zelthallen haben eine Gesamtfläche von 3500 Quadratmetern.

 



msc

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