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Rostock Mietpreisbremse für Städte und Ostseebäder
Mecklenburg Rostock Mietpreisbremse für Städte und Ostseebäder
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09:57 22.03.2014
Christian Rudolph, Geschäftsführer des Rostocker Mietervereins, ist entsetzt, über die hohen Mieten. „Wir unterstützen alles, was den Anstieg dämpft“, sagt er. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Wohnungen werden nicht nur in München teurer, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Unter anderem steht Rostock auf der Liste der größten Preistreiber. Der Mieterbund MV begrüßt deshalb den von der Großen Koalition vorgelegten Entwurf zur Mietpreisbremse.

„Wir unterstützen alles, was den Anstieg dämpft“, sagt Geschäftsführer Christian Rudolph. In Rostock seien die Mieten in den vergangenen fünf Jahren um durchschnittlich 10,2 Prozent gestiegen, auch in Greifswald. „Dort drängen vor allem die Studenten auf den Wohnungsmarkt“, berichtet Rudolph. Auch in den Ostseebädern würden die Mieten rasant steigen.

„Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, eine Verordnung für besonders stark betroffene Wohngebiete zu erarbeiten“, sagt Rudolph. Denn: Die Mietpreisbremse gilt nicht überall. In welchen Regionen sie angewendet wird, sollen die Bundesländer festlegen. Sie sollen für jeweils fünf Jahre „Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten“ ausweisen.



OZ

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