Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock SPD: Wohnungsbau statt Studie
Mecklenburg Rostock SPD: Wohnungsbau statt Studie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:59 11.10.2018
Steffen Wandschneider (SPD) ist sich sicher, dass sich die Hermann-Flach-Straße durch ihre Lage als Baufläche für den notwendigen Wohnungsbau in Rostock anbiete. Quelle: OVE ARSCHOLL
Groß Klein

Diskussionen um eine der letzten unbebauten Flächen im Rostocker Nordwesten: Gerade erst hat der Stadtentwicklungsausschuss entschieden, dass die Stadtverwaltung prüfen solle, ob auf dem Gelände zwischen der Herrmann-Flach-Straße und der Groß-Kleiner-Allee Wohnungsbau und eine neue Straße möglich seien (OZ berichtete). Also Wohnen und einen Anschluss an die Stadtautobahn. Doch die Rostocker Bürgerschaftsfraktion der SPD lehnt diesen Vorschlag ab.

„Eine solche Studie kostet Zeit und Geld. Und am Ende bleiben bei einem Brückenbau zur Stadtautobahn nur wenige Wohnungen übrig“, so der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Thoralf Sens. Laut Stadtverwaltung würde sich die Planung etwa um ein halbes Jahr verzögern. Deshalb bleiben die Sozialdemokraten bei ihrer Forderung einer alleinigen Wohnbebauung. „Rostock braucht neue Wohnungen und die Hermann-Flach-Straße bietet sich durch ihre Lage geradezu an für eine Entwicklung“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Steffen Wandschneider-Kastell. Mit der vorhandenen Infrastruktur könne sehr schnell gebaut werden. Rostock benötige schließlich weiter dringend Wohnraum. Außerdem sei er der Meinung, dass ein solches Baugebiet Groß Klein stärken und weiter voranbringen würde. Bezüglich der Brücke sei sowohl die Finanzierung als auch der dauerhafte verkehrliche Nutzen offen, da die Straße mitten durch ein vorhandenes Wohngebiet geführt werde.

Johanna Hegermann