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Workshop im Ostseebad

Warnemünde Workshop im Ostseebad

40 Experten suchen neue Lösungen für Produktentwickler.

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Prof. Christian Haubelt.

Warnemünde. Zu einem internationalen Workshop treffen sich vom 12. bis 14. März 40 Wissenschaftler und Praktiker im Ostseebad. Gastgeber ist die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock unter Leitung der Professoren Christian Haubelt und Dirk Timmermann.

„Es geht uns darum, reale Schaltungen und Systeme, beispielsweise die immer komplexere Autoelektronik, besser zu beschreiben und zu simulieren“, sagt Timmermann. Das Anliegen der Forscher: Schon im Entwurfsstadium von Neuentwicklungen Funktionen überprüfen. Damit könnten im Computer zum Beispiel die Auswirkungen neuer Energiesparkonzepte für Elektroautos oder Fahrerassistenzsysteme virtuell untersucht werden, ohne ein Auto zur Verfügung zu haben.

An dem Workshop nehmen deshalb auch Spezialisten von der Robert Bosch GmbH, dem größten Automobilzulieferer der Welt, und dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald teil, um über neueste Herausforderungen und Lösungsansätze im industriellen Umfeld zu berichten.

„Viele Computer werden schon heute gar nicht mehr als solche wahrgenommen, wie beispielsweise Smartphones, Automobilelektronik oder Haushaltsgeräte", sagt Haubelt, der 2011 von der Uni Erlangen-Nürnberg nach Rostock wechselte. Solche Computer bestünden oft aus mehr als einer Milliarde elektrischer Schalter und würden durch mehrere Millionen Zeilen Software gesteuert. „Dennoch verlassen wir uns nahezu blind auf deren korrekte Arbeitsweise“, soHaubelt. Damit trotz der Komplexität Produkte möglichst schnell und fehlerfrei entwickelt werden könnten, brauche es neue Ansätze.

Die 40 Experten wollen neue Methoden diskutieren. „Denn zukünftig wird der schnelle und korrekte Entwurf von Computern weiter an Bedeutung gewinnen“, blickt Professor Timmermann voraus.

OZ

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