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Rostock Zebrastreifen für Schulweg
Mecklenburg Rostock Zebrastreifen für Schulweg
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00:00 29.08.2018
Die Bauarbeiten haben am Montag an der Parkstraße 43 begonnen. Bis spätestens zum 21. September soll der Überweg fertig sein, heißt es. Quelle: Foto: André Wornowski
Warnemünde

An der Parkstraße haben die Bauarbeiten für einen Fußgängerüberweg begonnen. Ursprünglich sollte dieser schon zum Schulstart fertig sein. Doch weil Bestellungen nicht so schnell eingetroffen sind, wie erhofft, verzögerte sich der Bau. Mit einer Fertigstellung rechnet das städtische Amt für Verkehrsanlagen zum 21. September. „Da müssen wir jetzt durch“, sagt Amtsleiter Heiko Tiburtius.

Die Eltern sind jedoch verwundert, warum es nicht schon vorher gelungen ist, den Fußgängerüberweg zu installieren. Schließlich sei schon länger bekannt, dass die Grundschule „Heinrich Heine“ saniert wird und dafür übergangsweise in Containern auf dem Sportgelände an der Parkstraße untergebracht wird. Die Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihres Nachwuchses.

Allein in den vergangenen drei Wochen hat es auf der Parkstraße zwei Unfälle gegeben, bei denen ein Sechs- und ein Achtjähriger schwer verletzt wurden. „Die Straße ist schwer zu überblicken, weil sie einen Knick macht. Auch kommen die Autofahrer vom Dunklen ins Helle und am Straßenrand stehen dann noch Autos im Halteverbot“, sagt Alexander Prechtel (CDU), Vorsitzender des Ortsbeirates Warnemünde.

Er sei froh darüber, dass der Überweg nun endlich gebaut werde.

Im Bereich der Sportanlage ist auf der Parkstraße bereits Tempo 30 eingeführt worden. Das Problem: „Viele Autofahrer halten sich nicht daran“, sagt Amtschef Tiburtius. Der Bau des Überwegs sei nun der nächste Schritt. „Das ist erst einmal angemessen. Wir werden die Entwicklung nun beobachten und sollte sich herausstellen, dass das auch nicht reicht, müssen wir härtere Maßnahmen ergreifen“, so Tiburtius. Die Kosten für den Überweg liegen bei 37500 Euro.

Kritisch sieht Ortsbeiratschef Prechtel hingegen die Forderung der Eltern, auf den Parkplatz der Sportanlage fahren zu dürfen. „Es ist eine Unsitte, dass Eltern ihre Kinder bis ins Schulzimmer fahren wollen“, sagt der Warnemünder. Hundert Meter weiter könnten die Eltern auch in den Weidenweg abbiegen und anhalten. „Dort ist es ruhig“, so Prechtel. Auch sei es nicht ungefährlich, vom Parkplatz der Sportanlage zurück auf die Parkstraße zu fahren. „Die Straße ist schlecht einzusehen, weil sie genau dort den Knick macht.“

aw

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