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Zehn Jahre Verkehrswacht in Tessin

Tessin Zehn Jahre Verkehrswacht in Tessin

„Wir haben das Ziel, dass Kinder und Jugendliche sich sicher auf ihren Rädern bewegen“, sagt Klaus Hoppe.

Tessin. „Wir haben das Ziel, dass Kinder und Jugendliche sich sicher auf ihren Rädern bewegen“, sagt Klaus Hoppe. Dabei hat der Vorsitzende der Verkehrswacht (VW) Tessin-Sanitz die Zahlen des Jahres 2016 für MV im Hinterkopf: Fünf tote jugendliche Radfahrer, 160 Verletzte.

 

OZ-Bild

Aufmerksam beobachtet Adolf Carl, wie sein Pedelec von Reinhard Gierke codiert wird.

Quelle: Foto: Jf

Vor zehn Jahren gründete sich die VW für die Orte der Gemeinde Sanitz und für Tessin. Die 16 Mitglieder sind langjährig ehrenamtlich tätig. Sechs von ihnen waren jetzt kürzlich auf dem Tessiner Markt im Einsatz. Im Mittelpunkt des Verkehrssicherheitstages stand: „Fahr Rad – aber sicher“ mit Beratung, Reaktionstests und, immer stark angenommen, der Fahrradcodierung. Adolf Carl (78) aus Tessin hatte sein Elektrofahrrad schon auf dem Codiertisch, da fehlte noch der Strom. „Ich habe mir das E-Rad neu zugelegt, nun will ich es auch sicher gegen Diebstahl machen“, sagt er. Über die Internetverbindung bekommt Gisela Petermann die Codierungsdaten aus der Zentralkartei des LKA Schwerin. direkt auf den Markt. Klaus Hoppe setzt die Codierungsschablone zusammen. Dann ist Reinhard Gierke am Zuge: In den blauen Rahmen fräst er die Codierung.

„Unsere nächste Aufgabe ist die Radfahrausbildung für die Schüler der vierten Klasse“, sagt Klaus Hoppe. In den Schulen in Tessin, Sanitz, Cammin, Carbäk und der evangelischen Grundschule Kavelstorf werden etwa 190 Schüler unterwiesen. Der Arbeitsplan der VW ist gut gefüllt, denn auch die Lütten in acht Kindertagesstätten werden in den Verkehrsunterricht einbezogen. „Wir helfen, das Schwerpunktthema des Ministeriums für Verkehr umzusetzen. Sorgen machen uns Alkohol und Handys bei den Radlern“, sagt Klaus Hoppe und ergänzt: „Die 1,6 Promillegrenze für Radfahrer müsste abgeschafft werden.“ Jürgen Falkenberg

OZ

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