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Ziehen die Schätze des Landes an den Stadthafen?

Rostock Ziehen die Schätze des Landes an den Stadthafen?

Um den Standort des geplanten Archäologischen Landesmuseums in Rostock gibt es Diskussionen: Fachleute halten den Rosengarten und das alte Schifffahrtsmuseum nur bedingt für geeignet. Stadt und Land prüfen nun einen Neubau am Stadthafen.

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Der Stadthafen soll die Schatzkammer des Landes werden: Fachleute wollen das Archäologische Landesmuseum am Wasser bauen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Zieht das geplante Archälogische Landesmuseum doch nicht an den Rosengarten? Nach OZ-Informationen wollen Stadt und Land einen alternativen Standort für den Neubau prüfen – am Stadthafen. Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) und Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) reagieren damit auf die Kritik aus Reihen von Archäologen und Historikern. Die hatten offenbar Bedenken gegen eine Nutzung des alten Schifffahrtsmuseums am Steintor und einen Ergänzungsbau im Rosengarten angemeldet. Brodkorb bestätigte der OZ, dass der Standort innerhalb der Stadt wieder ein Thema sei: „Aus meiner Sicht macht es Sinn, nochmals ganz rational über den besten möglichen Ort für das Landesmuseum zu sprechen.“ Für das Land käme allerdings nur ein Standort in Frage: „Das ist der Stadthafen.“

 

Für eine Debatte um einen alternativen Standort sprechen sich auch die Macher des Museums aus: „Es lohnt sich, nochmals nachzudenken, ob die Societät wirklich der beste Ort ist“, sagt Hans-Jörg Karlsen, der künftige Leiter des Landesmuseums und Rostocker Professor für Ur- und Frühgeschichte. Ja, mit dem Standort Rosengarten hätten er und auch die Archäologen „gewisse Bauchschmerzen“. Karlsen wäre ein Standort mit etwas mehr „Freiraum“ lieber.

Andreas Meyer

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