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Ziesendorfer Schlossgeister kneippen gern

Ziesendorf Ziesendorfer Schlossgeister kneippen gern

DRK-Kita hält an Gesundheitskonzept fest / Naturprojekte kommen an – von Kräutergarten bis Raupenzucht

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Emilio (5, v.l.) hat das Schlossbild gemalt, auf dem nun die Namen der Kita-Gruppen stehen. Auch Lene und Ole (beide 5) gefällt das.

Ziesendorf. Emilio ist stolz. Er hat das Schloss gemalt, das die Eingangstüren zu den Gruppenräumen ziert. „Das ist schön“, findet der Fünfjährige. „Es war der Wunsch der Eltern, dass die Gruppen Namen bekommen“, erklärt Marit Reck, Leiterin der Kita „Kinderschloss“ in Ziesendorf. Die Großen sind nun die Schlossriesen, es gibt das Elfenvolk, die Polter- und Schlossgeister, Fledermäuse und Schlosszwerge, die sich auf Emilios Schlossbild zu erkennen geben.

 

OZ-Bild

Kita-Chefin Marit Reck

100 Kinder besuchen die Einrichtung, die vor einem Jahr vom DRK-Kreisverband Bad Doberan übernommen wurde. Das Kneipp-

Konzept wurde beibehalten. „Unsere Kinder gehen in die Sauna, sie können wöchentlich Wechselbäder nehmen, Wassertreten, Unterarmbäder und andere Kneipp-Angebote nutzen“, erzählt Marit Reck. „Die Kinder mögen das“, betont die Chefin, und „ich finde, sie sind weniger krank.“ Die Mitarbeiter besuchen gerade Wochenendkurse, um sich zu Kneipp-Gesundheitserzieherinnen weiterzubilden. „Alle sind mit Spaß dabei“, sagt Reck, die noch Mitarbeiter sucht, da zwei der zwölf Kolleginnen demnächst in den Ruhestand gehen.

Im zurückliegenden Jahr wurde im Kinderschloss einiges umgestaltet. Ein Entspannungsraum mit Wassersäule wurde für die Kinder geschaffen, ein Mitarbeiterzimmer eingerichtet. „Wir haben einen Kräutergarten neu angelegt“, berichtet Reck. Denn demnächst will eine Kollegin in der Kinderküche ein Kochprojekt starten. Dazu werde noch ein Garten angelegt, in dem die kleinen Schlossgeister Gemüse ernten können.

Natur, Wasser, gesunde Lebensweise – das sind die Themen, die in der Ziesendorfer Kita im Mittelpunkt stehen. „Gerade haben wir ein Schmetterlingsprojekt begonnen“, erzählt Marit Reck. Aus den im Internet bestellten Eiern seien inzwischen Raupen geschlüpft, die die Kinder füttern, um zu beobachten, wie sich daraus Schmetterlinge entwickeln. Das Parkgelände um das Kinderschloss herum soll mehr genutzt werden. „Wir wollen Sitz- und Picknickmöglichkeiten schaffen“, sagt Reck.

dk

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